Kreisversammlung der Grünen –- Gisela Helgath peilt guten Listenplatz an
Fortschritt bei Elektroautos nahe

Stefan Korb (rechts) legte den Schwerpunkt bei der Kreisversammlung der Weidener Grünen auf die Information über E-Mobilität. Bild: Kunz

Mitglieder und Gäste von Bündnis90/Die Grünen trafen sich zu ihrer Kreisversammlung im Schützenhaus. Kreissprecher Stephan Korb stellte Hintergründe und Chancen der Elektro-Mobilität in den Vordergrund. Sein Vortrag befasste sich mit den aktuellen Themen um Ladetechnik, Reichweitenentwicklung und der vorrangigen Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Deutschland rangiert bei den Neuanmeldungen von E-Mobilen gegenüber den Zahlen in China, den USA oder Japan auf den hinteren Plätzen.

Mit steigender Marktdurchdringung ist zu erwarten, dass die Kosten fallen. Es ist bereits heute interessant, sich für ein E-Mobil zu entscheiden, da die Markteinführung mit Vergünstigungen, wie Steuerbefreiung, freien Parkraum oder vielfach kostenfreier Betankung, begleitet wird.

Hoffen auf Windkraft


"Wenn von der Energiewende gesprochen wird, denken wir meistens nur an die Stromwende. Daneben dürfen wir aber auch die Wärme- sowie die Verkehrswende nicht außer Acht lassen. Betrachtet man alle drei Bausteine, beziehen wir heute etwa 13 Prozent unserer Gesamtenergie aus erneuerbaren Quellen, beim Strom allein sind es gut 29 Prozent. Durch eine Verdoppelung der installierten Windkraft könnte man in Zukunft 60 Prozent unserer 44 Millionen angemeldeter Pkw mit regenerativer Energie versorgen", so Korb.

In seinem Referat zeigte der Elektro­Ingenieur, der die Energiewende mit dem Ingenieurbüro ip³ zu seinem Beruf gemacht hat, Möglichkeiten der intelligenten Vernetzung von Photovoltaik, Wärmepumpe, Speicher und E-Mobilität für den privaten Bereich auf.

Weiteres Thema war Aufstellungsversammlung für die Liste der bayerischen Grünen zum nächsten Bundestag in Augsburg. Gisela Helgath will sich um einen erfolgversprechenden Platz bewerben.

Erstmals in der Kreisversammlung vertreten war Agnes Scharnetzky ("geboren in Karl-Marx-Stadt und aufgewachsen in Chemnitz"). Sie hat einen "Master of Education", war Mitarbeiterin bei der TU Dresden, engagierte sich bei der KZ-Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein und ist jetzt Projektkoordinatorin bei der Regionalen Präventionsstelle "Need NO Speed". Bei einem derartigen Betätigungsspektrum will sie für die Grünen eine Bereicherung sein.
1 Kommentar
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Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 30.11.2016 | 19:53  
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