Künftig 38000 Euro Zuschuss für Jugendverbände
Kampf ums Geld

Mehr Geld für Jugendverbände. Für dieses Ziel hat Stadträtin Stefanie Sperrer (CSU) heftig gestritten. Und mit christlichem Beistand einen Teilerfolg erzielt. Denn bei der Rechnung von Pfarrer Hans-Martin Meuß stimmte letztlich der gesamte Jugendhilfeausschuss zu.

Der Stadtjugendring hatte beantragt, die Mittel für die Jugendverbände 2017 von 33 000 auf 41 000 Euro zu erhöhen. Die Verwaltung hatte sich dagegen für eine Erhöhung um 10 Prozent auf 36 300 Euro ausgesprochen. Pfarrer Meuß schlug vor, die Hälfte der Differenz noch draufzuschlagen und kam so auf 38 600 Euro. Mit 38 000 Euro waren schließlich alle einverstanden. Einige jedoch mit Bauchgrimmen. Stadtrat Josef Gebhardt (SPD) hatte sich erst für den Vorschlag der Verwaltung stark gemacht. Mehr sei angesichts der Finanzlage der Stadt nicht möglich. Beistand fand er bei Bürgermeister Lothar Höher, der die Sitzung leitete. "Im ganzen Haushalt wird gekürzt, so gesehen sind 10 Prozent mehr sogar ein Privileg", gab Höher zu bedenken. "Ich möchte hier nicht anders reden als im Finanzausschuss", meinte Gebhardt, ebenso wie Stadtrat Reinhold Wildenauer (FDP/Bürgerliste). Beide gaben nach und werden nächste Woche im Finanzausschuss darüber entscheiden.
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