Mal bezahlt und mal wieder nicht
Straßenentwässerung: Stadt und Stadtwerke jetzt mit Vertrag

Wenn die Finanzlage gut war, hat die Stadt ihren Anteil an der Straßenentwässerung bezahlt. Wenn sie klamm war, wurden die Forderungen der Stadtwerke nicht erfüllt. Darüber entschieden haben die Stadträte bei den Haushaltsberatungen. Und das schon seit 30 Jahren oder sogar noch länger.

Jetzt soll dieses Hin- und Her-Spielchen ein Ende haben. Stadt und Stadtwerke haben einen Vertrag ausgearbeitet, der vorsieht, dass die Stadt jährlich etwa 1,4 Millionen Euro für die Straßenentwässerung bezahlt. Der Stadtrat muss allerdings noch zustimmen.

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß sprach im Finanzausschuss von einer "Fleißaufgabe", Reinhard Hese (SPD) begrüßte, dass nun endlich Klarheit für beide Seiten bestehe. Stadtkämmerin Cornelia Taubmann bezeichnete den Haushaltsansatz als "Puffer". "Mal wurde bezahlt, mal nicht." Und CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch freute sich, dass die neue Regelung positive Auswirkungen auf die normalen Gebührenzahler haben werde. Warum das Thema über so lange Zeit ausgerechnet in Weiden ein Riesenproblem war, wollte Dr. Matthias Loew (SPD) nicht verstehen. "Woanders regnet's doch auch."
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