Menschenhandel ist eines der abscheulichsten Verbrechen. Ein Verbrechen das unsichtbar ist und ...
Menschenhandel und Prostitution

MdB Dr. Eva Högl, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, erläuterte die Gesetzenänderungen, die den Schutz vor Menschenhandel und Zwangsprostitution verbessern sollen. Bild: hfz
Politik
Weiden in der Oberpfalz
03.07.2016
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"Menschenhandel ist eines der abscheulichsten Verbrechen. Ein Verbrechen das unsichtbar ist und mit dem die Täter sehr viel Geld verdienen", stellt MdB Dr. Eva Högl, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, sofort die Problemlage klar.

In einem Fachgespräch auf Einladung der beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch und Marianne Schieder diskutierte Högl mit regionalen Initiativen über die Situation im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet und die politische Lage.

Eva Högl, die für die SPD-Bundestagsfraktion federführend den derzeit im Bundestag beratenen Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Menschenhandel und Zwangsprostitution betreut, freute sich über die Einladung und den Austausch mit Vertretern von Dornrose e.V. (Ulrike Weber), SOLWODI Regensburg (Simone Seebauer), Amnesty International (Veit Wagner), der Kriminalpolizeiinspektion Weiden (Kriminaloberrat Thomas Bauer), der Arbeitsgemeinschaft sozialer Frauen (Christine Trenner und Sonja Schreglmann) und der SPD-Fraktion (Dr. Sema Tasali-Stoll und Norbert Freundorfer). Alle Beteiligten waren sich einig, dass der persönliche Kontakt mit potenziellen und tatsächlichen Opfern weiter intensiviert werden müsse. Oft scheitere der Versuch der Kontaktaufnahme an der Angst der Opfer.

Högl stellte klar, dass die Beratungsstruktur und Aufklärungskampagnen weiter ausgebaut werden müssten, denn "sowohl sexuelle Ausbeutung als auch Arbeitsausbeutung finden mitten unter uns statt". Was die finanzielle Besserstellung für die Beratungsstellen angehe, setze sich die SPD gegenüber dem Finanzministerium weiterhin für eine deutliche Aufstockung der Mittel ein.

Ein weiteres Diskussionsthema war die Verschärfung des Sexualstrafrechts. Hier stimmten alle Teilnehmer überein, dass die gesetzliche Verankerung des Prinzips "Nein heißt Nein!" mehr als überfällig ist.

Nein heißt NeinMdB Dr. Eva Högl
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