Notunterkunft beendet
Hallen in Weiden und Wiesau wieder frei

Weiden/Wiesau/Berlin. (rg/räd) Die Regierung der Oberpfalz gibt als Notunterkunft genutzte Hallen wieder für den Sport frei: neben der Halle des Beruflichen Schulungszentrums in Wiesau (Kreis Tirschenreuth) auch die Weidener Mehrzweckhalle. Darauf einigte sich Regierungspräsident Axel Bartelt mit Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und dem Tirschenreuther Landrat Wolfgang Lippert.

Die Weidener Halle, seit 10. November als Notunterkunft genutzt, beherbergte zeitweise 240 Menschen. Derzeit halten sich dort noch etwa 100 auf. Seggewiß geht davon aus, dass das Gebäude ab Ende März saniert werden kann. Möglich sei die Freigabe auch, weil Amberg neue Kapazitäten schaffe: In zwei Gebäuden des alten Bundeswehrkrankenhauses sollen 280 Asylsuchende Platz finden. Die Halle in Wiesau soll ab 1. Mai wieder für den Schulsport verwendet werden können.

Die Zahl der Flüchtlinge hat sich durch die Sperrung der Balkanroute stark reduziert. Am Mittwoch wurden an der Grenze zu Österreich nur noch 89 Flüchtlinge gezählt.
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