Ortsverband Neunkirchen-Frauenricht sucht neues Stammlokal
CSU-Stammtisch muss umziehen

Die letzte CSU-Jahreshauptversammlung im Gasthof Forster: Mit einem Geschenk dankte (vorne, von links) Vorsitzender Norbert Uschald dem Wirtsehepaar. Mit im Bild die Delegierten und Ehrengäste. Bild: R. Kreuzer
Politik
Weiden in der Oberpfalz
14.05.2016
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Nicht nur Verkehrsprobleme beschäftigen die CSU in Neunkirchen. Nichts geht mehr demnächst in ihrem Stammlokal. Der "Schwarze Freitag" muss an anderer Stelle über die Bühne gehen.

Neunkirchen. Wie oft der CSU-Ortsverband Neunkirchen-Frauenricht im Gasthof Forster mit verschiedensten Veranstaltungen zu Gast war, kann Vorsitzender Norbert Uschald nicht sagen - es waren zu viele. Jetzt wird es die letzte Jahreshauptversammlung gewesen sein: Die Familie Forster schließt das Lokal im Herbst und verkauft das Haus. Für die oftmalige Aufnahme dankte Uschald dem Wirtsehepaar mit einem Geschenk.

Im Rückblick streifte Uschald die Vielzahl der Veranstaltungen mit politischem Hintergrund, vom Bockzoigl mit MdB Reiner Meier bis zum Biergartengespräch mit Walter Leupold. Meist gut besucht seien die Stammtische "Schwarzer Freitag" immer am letzten Freitag im Monat gewesen. "Bedrückend" nannte es der Vorsitzende, dass Lastwagen noch immer zu schnell durch den Ort führen. Dieses Problem müsse behandelt werden. Fraktionschef Wolfgang Pausch dankte dem Ortsverband für die gute Arbeit. Fraktionsbeirat Uschald leite die Neunkirchener Themen schnell weiter. Bedauerlich sei, dass die Kreuzung Latscher-/Hofacker-/ Gaßäckerstraße durch die geänderte Vorfahrtsregelung eher unfallträchtiger als sicherer geworden sei.

Zur Realschule sagte Pausch, dass die CSU anderer Auffassung sei als der OB, die Verwaltung oder SPD: Die Christsozialen bevorzugten die Sanierung. Eine Teilsanierung könne - wie beim Kepler-Gymnasium - ausreichen. Pausch berichtete auch von der CSU-Klausurtagung und der Forderung, die Schulden in Weiden deutlich zurückzufahren.

Bei der Delegiertenwahl zur Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl standen fünf Delegierte zur Wahl: Hans Dotzler, Georg Forster, Kurt Haas, Robert Müllbauer und Norbert Uschald. Ersatzdelegierte sind Heinz Petz, Maria Siller, Winfried Siller, Anita Uschald und Engelbert Wiesnet. Für den entschuldigten Kassier Kurt Haas verlas Revisor Johann Heinrich den Kassenbericht.
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