Pendelbus nach Tirschenreuth

Sie kamen, sahen und sprachen über Personal und Projekte, die Vertreter des Kreisverbandes Weiden des Bayerischen Beamtenbundes bei ihrem Besuch des Amts für Ländliche Entwicklung. Bild: zpe

Zwei Jahre nach dem Umzug von Regensburg ins Stiftland, besuchte der Kreisverband Weiden des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) das Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth.

(zpe) Huberta Bock vom Referat Öffentlichkeitsarbeit und die beiden Personalräte Horst Wiesinger und Armin Friedrich empfingen die Gäste in einem hochmodernen Amt, das 8,5 Millionen Euro gekostet hat.

Wiesinger schilderte die Situation des Personals, das nach einer langen Vorbereitungs- und Bauphase nun endgültig in Tirschenreuth arbeitet. Für etwa 55 "Regensburger" sei ein Pendelbus eingesetzt, sofern sie nicht selbst fuhren. 31 Personen seien Wochenpendler. Dies bedeute für viele einen langen Arbeitstag und für die Familien eine starke Belastung.

Derzeit arbeiten 131 Personen im Tirschenreuther Amt. Huberta Bock brachte den BBB-lern die Projekte des Amtes nahe. Die klassische Flurbereinigung sei einem modernen Projektmanagement gewichen. Der Hautschwerpunkt sei die Dorferneuerung auch im Hinblick auf eine lebenswerte Zukunft im Alter. Weiterhin umfasse der Auftrag Infrastrukturmaßnahmen, die Renaturierung von Bächen, ökologische Maßnahmen, Bodenordnungsmaßnahmen und - ganz wichtig - die Entwicklung ganzer Regionen.

Hier heiße das Vorzeigeprojekt Integrierte ländliche Entwicklung (ILE). Es hätten sich unter anderem im Steinwald 16 Gemeinden in der Initiative "Steinwald-Allianz" zusammengeschlossen, um den modernen Anforderungen der Wirtschaft und Politik gerecht zu werden. Derzeit würden über 200 Projekte betreut. So werde in Edeldorf und Theisseil eine Maßnahme umgesetzt.

Weitere Vorzeigeprojekte stünden in Etzenricht und Elbart. Fördergelder aus dem Zehn-Millionen-Euro-Etat könnten auch Privatleute erhalten, sofern ihre Maßnahme in das Förderkonzept passe. Nach dem Vortrag wurde das Amt besichtigt. Kreisvorsitzender Alfons Ernstberger dankte den Referenten. Der Abend endete in einem Biergarten bei guten Gesprächen.
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