Politische Forderungen bei Jubilarehrung der CSA
Mehr Mindestlohn und Rente

Einige Geehrte und einige Ehrengäste kamen zur Jubilarehrung der CSA. Als Festredner begrüßte Kreisvorsitzende Dagmar Nachtigall (vorne, Mitte) MdB Albert Rupprecht (hinten, Vierter von rechts). Bild: R. Dobmeier

Gerade Frauen profitierten davon. Trotzdem könne der Mindestlohn erst der Anfang gewesen sein. Das erklärt die Vorsitzende der CSA - und erhebt gleich eine Forderung.

(rdo) Im nächsten Jahr müsse der Mindestlohn erhöht werden. Gleichzeitig brauche es Lösungen bei der Rente, um Altersarmut zu verhindern. Das erklärte Kreisvorsitzende Dagmar Nachtigall beim Ehrenabend der Christlich Sozialen Arbeitnehmerunion (CSA) in "Iblackers Zoiglstüberl".

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht ging in seiner Festrede auf die Berliner Politik ein. Er hoffe darauf, dass CDU und CSU wieder Vertrauen zueinander finden. Dabei dürfe es aber keine billigen Kompromisse geben. Eine Große Koalition in Berlin sollte nicht zur Regel werden, ergänzte er. Die SPD suche aus reinem Selbsterhaltungstrieb linke Mehrheiten.

In seinem Grußwort forderte CSU-Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer eine gerechte Verteilung der Krankenversicherungsbeiträge und prangerte die immer höhere Zuzahlung bei Zahnersatz an. Er lobte die CSA dafür, dass sie kürzlich bei einer Veranstaltung über Leiharbeit und Werkverträgen aufgeklärt habe. Als familienfreundlich bezeichnete er Home-Office-Arbeitsplätze, die in Zukunft ein wichtiges Instrument der Arbeitswelt sein sollten.

Er und Rupprecht dankten den Jubilaren, die "für soziale und gerechte Politik" eingetreten seien. Geehrt wurden für 55 Jahre: Gerhard Fink. 40 Jahre: Ernst Felgenhauer, Leonhard Hys. 35 Jahre: Alois Schröpf, Heinz Heindl, Walter Leupold, Georg Kucz. 30 Jahre: Reinhold Baier, Herrmann Stadler. 25 Jahre: Erhard Schreier, Helmut Walbrunn, Rudolf Volkmer, Udo Scharnagl, Hans Kriechenbauer, Alois Gallersdörfer, Sabine Zenger, Gerhard Demleitner. 10 Jahre: Gerhard Baumer, Alfred Schlehuber, Alexandros Smardenkas, Albert und Hildegard Iblacker sowie Barbara Bauer.
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