Postwendend zurück in Kosovo

Chef der CSU Hammerweg bleibt Gerhard Hegner (sitzend, Zweiter von rechts). Mit im Bild sein Führungsteam, die Ehrengäste - und Dagmar Brühler (stehend, Vierte von rechts), die der Ortsverband zum Ehrenmitglied ernannte. Bild: Kunz

Um Menschen in wahrer Not sorgt sich CSU-Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer. Deshalb fordert er unverblümt, Flüchtlinge aus Albanien, dem Kosovo und Montenegro schnellstmöglich zurückzuschicken.

"Der Ortsverband Hammerweg hat Persönlichkeiten in unserer Partei hervorgebracht, welche die CSU Weiden, aber auch die Stadt bereichert haben durch ihr Engagement." Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer versprach deshalb bei der Jahreshauptversammlung, immer ein offenes Ohr für die CSU-Basis am Hammerweg zu haben.

Fernere thematisierte Gollwitzer die Flüchtlingssituation: In den ersten fünf Wochen des Jahres hätten 10 410 Menschen aus dem Kosovo Asylantrag in Deutschland gestellt. Gollwitzer: "Erinnern Sie sich, wie Weiden mit dem Thema konfrontiert wurde: Der Oberbürgermeister ist einfach in Urlaub gegangen und hat sich gedacht, die Mehrzweckhalle wird schon passen." Herkunftsländer wie Albanien, Kosovo und Montenegro müssten als sicher eingestuft werden, forderte der Kreisvorsitzende. Das Asylrecht sei nicht für Sozialtouristen und Wohlstandssuchende gemacht, sondern für Menschen in wirklicher Not vor Krieg und Verfolgung. Wirtschaftsflüchtlinge müssten "im Schnellverfahren binnen kurzer Zeit die Rückfahrt antreten". Asylmissbrauch untergrabe die Akzeptanz von Asyl und Zuwanderung in der einheimischen Bevölkerung.

Ein weiteres Thema war die Situation in Griechenland. Langsam reiche es, dass die Kanzlerin als Nazi dargestellt und Deutschland in den Medien beschimpft werde. "Wie lange darf man die Kuh treten, die man melken will?" Ortsvorsitzender Gerhard Hegner bedauerte die geringe Mitgliederzahl von 47 im Ortsverein. Man habe schon mal um die 100 gehabt. "Wir sind bemüht, dem entgegenzuwirken." Und: "Wir sind eine quirlige, buntgemischte Truppe." Durchschnittsalter: 60,7 Jahre. Über die Stadtratspolitik sprach Fraktionschef Wolfgang Pausch.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Gerhard Hegner, Stellvertreter Georg Kraus, Maria Sponsel und Richard Nowak, Schatzmeister Manfred Behrendt, Schriftführer Jürgen Haubner, Beisitzer Josef Eisenhut, Georg Hägler, Martin Kneidl und Heinz Pohl. Kooptierte Mitglieder sind Hans Blum und Dagmar Nachtigall, Revisoren Josef Eisenhut und Georg Kucz.
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