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CSU Lerchenfeld beschäftigt sich mit Ergebnissen der Fraktionsklausur

Die CSU Lerchenfeld widmete sich vielen Themen im Stadtteil und wählte die Delegierten zur Kreisvertreterversammlung. Bild: Dobmeier
Politik
Weiden in der Oberpfalz
16.04.2016
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Der Termin war gut gewählt. Als erster Ortsverband traf sich die CSU Lerchenfeld schon wenige Tage nach der Fraktionsklausur. Da waren deren Inhalte, über die Dagmar Nachtigall und Hans Blum aus erster Hand berichteten, noch heiß. Neues gab es aber auch aus dem Stadtteil zu berichten.

So können jetzt Kirchgänger anlässlich von Beerdigungen an der Herz-Jesu-Kirche parken. Eine auf zwei-Stunden befristete Parkzeit macht es möglich.

Fahrzeuge umgesiedelt


Ortsvorsitzender Michael Bihler freute sich auch über die Umsiedlung des Fuhrparks eines Kleintransportunternehmens. Nach einer Ortsbegehung und nach Rücksprache mit dem Firmeninhaber zogen die vielen Lieferfahrzeuge von der Mai- in die Frauenrichter Straße um. Die Parkplatzsituation für die Anwohner hat sich damit entspannt. In seinem Rückblick im Restaurant "Olympia" verwies Bihler auf das Sommernachtsfest, das trotz schweißtreibender Temperaturen sehr guten Anklang fand und am 9. Juli 2016 beim NOZ eine Neuauflage finden soll.

Als Demokratie in seiner feinsten Form bezeichnete CSU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pausch die Nominierung der CSU-Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017. Er wolle dazu aber nicht vorgreifen. Pausch nannte die CSU-Argumentationen auf Bundesebene richtungsweisend. Wichtige Themen seien die Bekämpfung der Altersarmut angesichts der Absenkung des Rentenniveaus auf 43 Prozent und die Erbschaftssteuer. Pausch forderte auch bessere Bedingungen für Zeitarbeiter.

Gewählt wurden fünf Delegierte zur Kreisvertreterversammlung am 15. Juni: Michael Bihler, Oliver Höllerer, Wolfgang Pausch, Stefan Fuchs und Matthias Rösch; Ersatzdelegierte sind Roland Steger, Alexander Grundler, Peter Gach, Ingo Kraus und Laura Zettl.

OTH anbinden


Dagmar Nachtigall und Hans Blum präsentierten von der Klausur vor allem das Thema "Stadtentwicklung im innerstädtischen Bereich". Bei der Ausarbeitung waren unter anderem auch Heiner Vierling sowie Rudi und Sandra Prichta beteiligt. Der Maßnahmenkatalog reicht vom Aufstellen von Fahrradständern bis zur direkten Anbindung der OTH und der FOS/BOS an den Innenstadtbereich. So tritt die CSU für einen Neubau der Realschule an Ort und Stelle ein. Ansonsten würde eine Verlagerung des Realschul-Sportplatzes auf das DJK-Gelände eine Verlängerung der Weigelstraße in den Osten der Stadt erschweren.

Im Zusammenhang mit der Stadtgalerie von Fondara wollen die Christ-Sozialen die Innenstadt als Einheit sehen. Das Einkaufszentrum soll an die Altstadt, an die Max-Reger-Straße, sowie an Witt und Müller "angebunden" sein. Die komplette Schließung der Sedanstraße im Zentrum wird abgelehnt. Hier soll eine "weiche Separation" die Situation vor allem am Issy-les-Moulineaux-Platz entschärfen.

Leerstände in den Seitengassen der Innenstadt will die CSU für attraktive Wohnungen nutzen. Das Josefshaus soll mit einem neuen Konzept wiederbelebt werden. Dazu soll das Gespräch mit Eigentümer Harald Rippl gesucht werden. Ähnliches gilt für die Parkplatzfläche an der Leibnitz/Ecke Weigelstraße. Hier wäre Wohnbebauung möglich.

Mehr Polizeipräsenz


Beim Thema "Leben und Wohnen in der Stadt" stellt sich die CSU den seniorengerechten Umbau von Innenstadtwohnungen vor, aber sie will auch grüne Oasen und Hinterhöfe aufleben lassen und lebenswert machen. Mehr Polizeipräsenz wünschen sich die Christ-Sozialen an den Drogenumschlagplätzen in der Max-reger-Straße und der Kurt-Schumacher-Anlage. Mit der Anschaffung neuer Papierkörbe soll ein "Kippenverbot" durchgesetzt werden.

Schließlich will die CSU Motzkarten und Visionskärtchen an die Bürger verteilen: "Weiden - Wo geht's hin?"
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