SPD Lerchenfeld/Stockenhut: Ralf Moser bleibt Vorsitzender
„Vor Ort viel bewegt“

An der Spitze ändert sich nichts: Ralf Moser (Dritter von links) und Herbert Schmid (links) führen weiter den SPD-Ortsverein Lerchenfeld/Stockenhut. Unterstützung bekommen sie von den übrigen Mitstreitern im Vorstand, die bei der Hauptversammlung ebenfalls neu gewählt wurden. Bild: uz

Es muss nicht nur die Bundesebene sein, auch hautnah kann Politik etwas verändern. "In einem Ortsverein kann man viel bewegen", ist denn auch das Credo von Ralf Moser bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Lerchenfeld/Stockenhut. Dabei bescheinigt Stellvertreter Herbert Schmid ihm, dass er tatsächlich viel angeschoben habe. Für Moser bedeutet das in der Konsequenz, dass alles beim Alten bleibt: Einstimmig wählen ihn die Mitglieder erneut zum Vorsitzenden.

Moser erinnerte zuvor an Besuche bei der Polizeiinspektion, der Bundeswehr und bei der Gambrinus-Brauerei. Ferner an die Veranstaltung mit Bürgermeister Jens Meyer beim "Naber". Die Zahl der Austritte habe durch die der Eintritte ausgeglichen werden können. Derzeit zähle der Ortsverein 48 Genossen. Neu dabei seien Christian Schraml, Adolf Winter und Horst Lepke.

"Feuer im Herzen"


Schmid, der ebenfalls wiedergewählt wurde, zeigte sich stolz auf das Geleistete und brach eine Lanze für das lange Erbe der SPD. "Tradition ist nicht die Asche am Kaminsims, sondern das Feuer im Herzen."

Ein "Vergelt's Gott" galt auch dem Sprengel-Stadtrat Norbert Freundorfer. "Er ist einer der fleißigsten Stadträte, auch wenn andere das anders sehen." Bedenklich schien dem Stadtverbandsvorsitzenden Freundorfer in seinem Grußwort eine anonyme Depesche, die er dem rechten Spektrum zuordnete und die ihn über das Fraktionsbüro erreicht hatte. Von der SPD werde verlangt, alle "Grundrechteträger" vor Rundfunkgebühren-Eintreibern zu schützen.

Stadträtin Sabine Zeidler blätterte in der Stadtratspolitik. Der Durchstich des Wittgartens sei beschlossene Sache. Aufgrund guter Verhandlung habe Oberbürgermeister Kurt Seggewiß den städtischen Kostenanteil auf zehn Prozent reduziert. Ein Stück vom Kuchen bekomme auch das Jugendzentrum ab. Dank OB Seggewiß und MdB Uli Grötsch habe die Stadt aus einem Bundesprogramm drei Millionen Euro erhalten. Immer wahrscheinlicher werde ein Neubau der Realschulturnhalle. Weitere Themen waren Flüchtlingssituation und Gewerbegebiet Weiden-West IV.

Mehr Geld für Bildung


Bürgermeister Jens Meyer erinnerte an die Besuche der Fraktion in der Pestalozzi- und Berufsschule. "Es hat sich herausgestellt, dass in beiden Schulen großer Investitionsbedarf besteht." Meyer: "Wir sollten nachhaltig und möglichst schleunig in unseren Bildungsstandort Weiden investieren." In der jüngsten Bauausschusssitzung sei deshalb ein Masterplan für Bildungseinrichtungen beschlossen worden. Die Projekte sollten dann nach einer Prioritätenliste abgearbeitet werden. Auch im Haushalt müsse der Blick auf die Bildung gerichtet werden.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Ralf Moser, Stellvertreter Herbert Schmid, Schriftführer Christian Schraml, Kassier Jürgen Hagl. Beisitzer: Elisabeth Heider, Arthur Wozniak, Hans-Jürgen Schnabel, Rudolf Stöcker und Waldemar Hock. Revisoren: Günther Hollweck und Artur Wagner. Delegierte: Norbert Freundorfer und Herbert Schmid.
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