SPD-Neunkirchen ehrt langjährige Mitglieder
Stolz auf treue Genossen

Alois Schinabeck erhielt die Urkunde für 25 Jahre Treue zur Partei aus den Händen von SPD-Ortsvorsitzendem Bernhard Meiler (sitzend, rechts). Bild: R. Kreuzer

Ein Vierteljahrhundert ist Alois Schinabeck Mitglied beim Ortsverein SPD-Neunkirchen. "Er ist immer zur Stelle, wenn es gilt, für seinen Ortsteil wichtige Themen weiterzubringen", lobt Vorsitzender Bernhard Meiler seinen Stellvertreter und SPD-Stadtrat. Wenig später wird deutlich: Die Themen gehen nicht aus.

Neunkirchen. Ebenfalls eine Urkunde, allerdings für 30 Jahre Treue, hielt der Neunkirchener SPD-Chef Bernhard Meiler für Schriftführer Klaus Hartung parat. Sie wird ihm nachgereicht.

Rückblickend freute sich Meiler, dass die Verbindungsstraße zwischen Neunkirchen und Wiesendorf fertiggestellt worden ist. Gut angenommen wurden auch die monatlichen Stammtische der Partei sowie der Preisschafkopf. Bei der Weidener Eiskunst beteiligte sich der Ortsverein mit einem Stand. Derzeit sei die Vorstandschaft mit Fragen der Bürger belegt, welche sich um die Stromtrasse Ostbayernring drehen. Betroffen sind hier vor allem die Ortsteile Wiesendorf mit Neunkirchen sowie Mallersricht und Ziegelhütte. "Weiter macht uns auch der ansteigende Durchfahrtsverkehr in die Industriegebiete Sorgen. Das wird mit dem Neubau des Gebietes West IV nicht weniger", sagte Meiler. Er dankte den beiden aktiven Stadträten Alois Schinabeck und Josef Gebhardt für ihren Einsatz. Gebhardt betreut auch die örtliche Homepage.

Kassier Walter Schmid verzeichnete ein Plus in der Kasse. Stadtverbandsvorsitzender Norbert Freundorfer berichtete aus der aktuellen Stadtpolitik. Beim Industriegebiet West IV habe sich einiges geändert. So seien aus den ursprünglich 100 Hektar weniger als die Hälfte geworden, weil einige ökologisch wertvolle Gebiete herausgenommen worden seien. Erschließung und Zufahrt seien noch nicht endgültig. Im Gespräch sei auch der Turbokreisel mit zwei Fahrspuren. Es gebe auch keine Verbindungsstraße von Weiden-West ins Industriegebiet.

Auf sich warten ließen die in München geparkten Gelder, die für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Berlin fließen müssten. "In Weiden ist bislang noch nichts angekommen." Mitgebracht hatte der Stadtrat auch das AfD-Wahlprogramm. Eine Frage aus den Reihen der Bürger beantwortete Freundorfer zur Kürzung der Vereinsgelder. Die Kürzung sei mit zehn Prozent angesetzt. Im Fall Schätzlerbad habe der Stadtrat die Einmalzahlung in Höhe von 50 000 Euro genehmigt. Die "Schätzler"-Vorstandschaft hatte Bedenken, im Sommer das Bad sperren zu müssen. "Dazu wird es nicht kommen."
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