Sportzentrum Rothenstadt: Kegelbahn und Schießstand gesperrt
Rettungsweg geht vor

Die Sportler sind informiert und dennoch regt sich Unmut: Seit Anfang Juli nämlich sind im Sportzentrum Rothenstadt die Kegelbahn sowie der Schießstand gesperrt. Die Hochbauabteilung der Stadt spricht vor einer "harten Maßnahme". "Aber schließlich geht es hier um die Sicherheit aller." Der Umbau sei notwendig, um endlich einen zweiten Rettungsweg aus dem Untergeschoss des Gebäudes zu schaffen.

Jutta Häusler, die Leiterin des Amtes für Hochbau und Gebäudemanagement, das für den ordentlichen und sicheren Betrieb der Sportanlage zuständig ist, lässt die Umbauarbeiten vornehmen, "weil eine Weiternutzung ansonsten nicht mehr verantwortet werden kann".

Bereits seit dem Jahr 2009 schiebt die Stadt (Eigentümerin des Sportzentrums) die Maßnahme vor sich her. So lange nämlich fordern Bauaufsicht und Feuerwehr einen zweiten Rettungsweg. Denn sind Flur oder Treppenhaus durch Feuer oder Rauch blockiert, stecken die Nutzer des Untergeschosses in der Falle. Dies bestätige auch die sicherheitstechnische Überprüfung der Schießsportanlage im Jahr 2015. Damals wurde vereinbart, dass die Stadt 2016 den Mangel behebt, damit die Betriebserlaubnis wieder erteilt werden kann. Die Bauaufsicht hatte nochmals eine Frist eingeräumt, aber auch mit einer Nutzungsuntersagung gedroht. Damit Schießstand und Kegelbahn zum Start der Saison im Oktober erreichbar sind, mussten die Arbeiten Anfang Juli beginnen.

Daher bat Jutta Häusler schon am 22. Juni die Sportvereine, ihre Mitglieder über die Sperrung zu informieren und zu Trainingszwecken - wenn möglich - auf andere Schieß- oder Kegelanlagen auszuweichen. Die Amtsleiterin (Telefon 0961/81-6501) kündigt an, sie informiere die Sportler rechtzeitig über das Ende der nötigen Umbauarbeiten.
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