Stadt und Artilleriebataillon 131 unterzeichnen Urkunde
Zeit für Patenschaft

Standortwechsel im großen Sitzungssaal der Alten Rathauses: Nach der Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde tragen sich die ersten Ehrengäste ins goldene Buch der Stadt ein (von links): Bürgermeister Lothar Höher, Oberst Wolf Rupp, Kommandeur der Divisionstruppen, Oberstleutnant Wolfgang Schmidt, Kommandeur des Artilleriebataillons 131, OB Kurt Seggewiß und Colonel Mark A. Colbrook von der US Army Garrison Bavaria. Bild: Götz
Der Auslandseinsatz der Soldaten verzögerte die Feier. Schon am 15. Dezember 2014 beschloss der Weidener Stadtrat einstimmig, die Patenschaft für das Artilleriebataillon 131 zu übernehmen. Eineinhalb Stunden vor dem großen Rückkehrer-Appell unterzeichneten nun Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Bataillonskommandeur Oberstleutnant Wolfgang Schmid die seit langem vorbereitete Urkunde. Die rund 90 Ehrengäste trugen sich anschließend auch ins Goldene Buch der Stadt Weiden ein.

Als Garnisonsstadt pflege Weiden eine gute Tradition, nämlich eine Patenschaft für die in Weiden stationierten Truppen der Bundeswehr, erläuterte OB Seggewiß. Bereits 1971 hatte die Stadt eine Patenschaft über das schnelle Minensuchboot "Skorpion". Von 1992 bis zur "Außerdienststellung" im Jahr 2006 bestand die Verbindung mit dem Minenjagdboot "Weiden". Und von 1994 bis zum Auflösungsappell 2012 verband die Weiden eine "Beziehung" mit der Unteroffizierschule des Heeres sowie den Lehrgruppen C und D. Das gute Verhältnis der Stadt mit den Truppen der Bundeswehr habe beste Tradition und sei ein starkes Kriterium für die Stationierungsentscheidung gewesen, diesen Standort auszubauen.

Seggewiß und Bataillonskommandeur Oberstleutnant Wolfgang Schmidt verpflichteten sich, die Patenschaft aktiv zu gestalten. Schmidt versicherte, dass sich die Soldaten in Weiden gut aufgehoben fühlten. "Diese Garnison hat einen guten Ruf. Viele junge Offiziere wollen hierher. Hier haben sie alle Möglichkeiten."
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