Stadträte verlängern Vertrag mit dem Anbieter – 4000 Autofahrer zahlen monatlich Parkgebühr per ...
Handy-Parken in der modernen Stadt

Parken per SMS. Die Beschilderung wird noch verbessert. Bild: Götz
Politik
Weiden in der Oberpfalz
08.06.2016
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Klare Sache: "Zu einer modernen Stadt gehört auch modernes Parken", betont Gabriele Laurich. Als Sprecherin der SPD votierte sie im Hauptverwaltungsausschuss dafür, das "Handy-Parken" auch weiterhin anzubieten. Und zwar mit dem bisherigen Partner, der Firma Sunhill Technologies GmbH, und zu den bisherigen Konditionen. Der seit 2013 laufende Vertrag soll deshalb um drei Jahre verlängert werden.

Monatlich nützen inzwischen rund 4000 Parker die Möglichkeit, die Gebühren über eine App zu bezahlen. Und der Trend gehe weiter nach oben, bestätigte Rechts- und Sozialdezernent Hermann Hubmann. Ein Novum wird es allerdings geben: Die Hinweis- bzw. Erläuterungstafel werden verbessert.

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Die Elektromobilität soll nun "in Form eines Ideen-Wettbewerbes" weiter vorangebracht werden, so Hubmann. Das ETZ Nordoberpfalz, die Ostbayerische Technologische Hochschule (OTH), die Energieagentur Nordbayern sowie das Ingenieurbüro IP³ von Stephan Korb sind eingeladen, ihre Vorschläge einzubringen, die dann mit einer Matrix auf Ideenreichtum, Praxisnähe und Umsetzbarkeit geprüft und verglichen werden. Gabriele Laurich betonte, dass es dem Stadtrat schwer falle, für diesen Wettbewerb 27 000 Euro zur Verfügung zu stellen. "Denn dann haben wir eben nur ein Konzept, aber noch keine Umsetzung." Ebenfalls Gas geben will Gisela Helgath (Grüne): "Es ist wichtig, dass endlich was vorangeht." Zudem forderte sie die gute Vernetzung aller, die Weiden die E-Mobilität forcieren können.

Ideen schnell umsetzen


Rainer Sindersberger erklärte für die Bürgerliste, dass kein wissenschaftliches Gutachten gefordert sei, auf das "irgendwann mal" zugegriffen werde. "Wir brauchen die konkrete Umsetzbarkeit. Mir hilft nicht, was ich 2025 machen kann, sondern was in den nächsten drei Jahren erforderlich ist." Sindersberger zeigte sich zudem überzeugt, dass die E-Mobilität schneller als bisher angenommen Fahrt aufnehmen werde.

Die Stadträte gratulierten Gabi Kreiner, die nach den Worten von Hermann Hubmann von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß zur E-Mobilitätsmanagerin bestellt wurde.

Gut unterwegs glaubt sich die Stadt bei der Umrüstung der 7000 Straßenlaternen auf sparsame Natriumhochdruckdampf- und Auraflektorleuchten sowie LED-Technik. Durch die verschiedenen Umbau-Aktionen (Innenstadt, Merklsteig, Bahnhofsvorplatz, Max-Reger-Park, Kurt-Schumacher-Anlage, Weigelstraße, Erschließungsstraße zu den Studentenwohnheimen sowie Dr.-Pfleger- und Brenner-Schäffer-Straße) sei der Stromverbrauch bereits um ein Drittel reduziert worden, erläuterte Rechtsdezernent Hermann Hubmann. In diesem Jahr sei unter anderem geplant, die Bahnhofstraße auf den neuesten Stand zu bringen.
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