Tennet-Vertreter kündigen Dialog an
„Bürger einbinden“

Carolin Kürth und Andreas Herath von Tennet mit zwei Kabelmustern. Bild: we
Politik
Weiden in der Oberpfalz
06.05.2016
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(räd/we) Einen frühzeitigen Dialog verspricht Andreas Herath, Gesamtprojektleiter bei Tennet. Ab Herbst will der Netzbetreiber Kontakt zur Öffentlichkeit suchen und bei so genannten "Bürgerinformationsmärkten" informieren. "Mit Bürgerinitiativen haben wir uns schon getroffen", berichtet Herath. Aus den Kommunikationsfehlern von Amprion will Tennet lernen. Das Unternehmen mit Sitz in Bayreuth hat mit Carolin Kürth eine Referentin für Bürgerbeteiligung installiert. Bürger sollten sich mit einbringen, denn "sie kennen sich vor Ort besser aus", so Herath. Er machte allerdings auch klar, dass die Spielräume bei der Planung nicht unbegrenzt sind. "Wir haben ein enges Korsett von Vorgaben der Bundesnetzagentur." Auf Landwirte will Tennet zugehen. Auch Entschädigungen habe das Unternehmen gezahlt. Über die Höhe werde laut Herath mit den Bauernverbänden verhandelt. Durch die Leitung werde sich die Temperatur leicht erhöhen. "Der Boden trocknet aber nicht aus", so Herath.

Als Netzbetreiber müsse Tennet seine Leitungen diskriminierungsfrei zur Verfügung stellen. Das Gesetz schreibe aber vor, dass nur erneuerbare Energie eingespeist wird. Schon heute könne diese aber nicht zu 100 Prozent aufgenommen werden.
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Renate Kühnel aus Weiden in der Oberpfalz | 07.05.2016 | 09:23  
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