Unterstützung für gewaltige Aufgabe für Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge - ...
Ruhestätten für Soldaten in über 100 Ländern

Am Alten Rathaus starteten Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Oberstleutnant Wolfgang Schmidt (vorne, Dritter von links) die Herbst-Sammelaktion für die Kriegsgräberfürsorge. Bild: Kunz
Traditionell startete der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine Herbstaktion mit einer Prominenten-Sammlung. Unter dem Motto "Dienst am Menschen, Dienst am Frieden, gemeinsam in West und Ost" gingen am Samstag zahlreiche Vertreter aus Politik und Militär mit ihren Sammelbüchsen auf die Straßen in Weiden.

Organisiert wird die Sammelaktion von Stabsfeldwebel Martin Witt, dem Feldwebel für Standortangelegenheiten in Weiden. Sammelbüchsen trugen Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Bürgermeister Lothar Höher, die Stadträte Alois Schinabeck, Stephan Gollwitzer, Karl Bärnklau und Brigitte Schwarz, Alt-Stadtrat Wilhelm Moser und Gert Müller von der Kriegsgräberfürsorge.

Den Standort vertraten Oberstleutnant Wolfgang Schmidt, Major Eric Schröter, Oberstleutnant der Reserve Thomas Baldauf, Hauptmann Tobias Zimmer, die Oberstabsfeldwebel Jan Schuchart und Herbert Walenta, Stabsfeldwebel Jürgen Schwer, Günter Bogner und Martin Witt.

Seit 1919 gibt es den Volksbund. Unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden" erfasst, erhält und pflegt er die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland - etwa zwei Millionen auf 800 Friedhöfen. Er hilft auch bei der Erhaltung der Kriegsgräber in Deutschland und arbeitet im Auftrag der Bundesregierung.

Deutsche Kriegsgräber gibt es in mehr als 100 Ländern der Erde. Seit dem politischen Umbruch ist der Volksbund auch in den Ländern des ehemaligen Ostblocks tätig. Die Kriegstoten aus verstreuten Grabanlagen werden auf großen zentralen Friedhöfen bestattet. Auch Angehörigen werde geholfen, auf der Suche nach den Gräbern und der Klärung der Kriegsschicksale.

Der Volksbund bietet aber auch Reisen in über 20 Länder an. Seit 1953 führt er jährlich 3000 junge Menschen an den Kriegsgräbern zusammen, die in internationalen Workcamps in Deutschland und im Ausland bei der Pflege der Gräber helfen. Er unterhält fünf Jugendbegegnungsstätten in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien und an der deutsch-polnischen Grenze. Finanziert wird die Arbeit aus freiwilligen Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
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