Vordenker der CSU
Walter Leupold feiert 65. Geburtstag

Walter Leupold (Mitte) wendet sich seinen Gratulanten zu, die ihn bei der Nachfeier seines 65. Geburtstags hoch leben ließen. Sandra Prichta gratulierte für den CSU-Ortsverband Stadtmitte. Bild: Götz
Politik
Weiden in der Oberpfalz
26.03.2016
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Zum Geburtstag selbst hatte sich Walter Leupold mit seiner Frau nach Südtirol verabschiedet. Doch er entkam der großen Gratulationscour seiner Parteifreunde nicht. CSU-Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer und Fraktionschef Wolfgang Pausch , die Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht und Reiner Meier sowie Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher und Bezirksrat Toni Dutz führten die Schar der Gratulanten an.

Weiter um den Rat des langjährigen CSU-Stadtrats (seit 1978) und CSU-Kreisvorsitzenden (1987 bis 2001) bat Stephan Gollwitzer. Leupold, so betonte er, habe in der Weidener CSU eine ganze Generation geprägt. Fraktionschef Wolfgang Pausch würdigte den Intellekt des Jubilars, der als "Vordenker der CSU" in unzähligen Wahlkämpfen "Texte und Themen" bestimmt habe. Leupold habe die seltene Gabe, komplizierte Themen verständlich erklären zu können. Mit Leupold immer verbunden bleibe zum Beispiel die Kliniken Nordoberpfalz AG.

Als einen der klügsten Köpfe der CSU bezeichnete Albert Rupprecht den 65-jährigen Landgerichtspräsidenten. Als "lupenreiner Demokrat", als "Politiker mit hohem Anspruch" habe Leupold stets für die beste Lösung eines Problems gekämpft - "deutlich und manchmal zugespitzt". Rainer Meier würdigte die Konsequenz, mit der Leupold politisch gehandelt habe. Mit Gerd Hofmann, Gustl Lang, und OB Hans Schröpf habe er die goldene Ära der Stadt geprägt. Lothar Höher blickte auf die gemeinsame Zeit ("seit 1977 Seite an Seite mit Waldi") zurück. "Wir haben in unserer politischen Laufbahn mehr gefeiert als geweint. Du warst der Kopf, der Vordenker, der Maßstab. Die Lücke ist riesig."

Er ziehe "der Liebe wegen" nach Schwandorf, bleibe aber im Herzen immer ein Weidener, versicherte Leupold, der sich am 17. März in Weiden abmeldete und damit auch sein Stadtratsmandat aufgab. Die schönste und erfolgreichste Zeit sei die mit Gerd Hofmann als Fraktionschef gewesen. Darum forderte er die Nachfolger, Kreischef Gollwitzer und Fraktionschef Pausch, auf, ein ebenso gutes Verhältnis zu pflegen. "Da darf kein Wind durchgehen."
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