Zuschüsse sollen bleiben

Die (alte und) neue Heimatring-Vorstandschaft um Günther Magerl (stehend, Zweiter von links) mit den Verbindungsstadträten von SPD, CSU und Grünen sowie Bürgermeister Lothar Höher (stehend, Vierter von links). Bild: hcz

Ohne Zwist gingen die Neuwahlen beim Heimatring über die Bühne. Und auch zum Thema Vereinszuschüsse hörten die Delegierten versöhnliche Nachrichten.

Einvernehmlich ging die Wahl beim Heimatring, der Dachorganisation von 72 Weidener kultur- und brauchtumspflegenden Vereinen, vonstatten. Mit nur einzelnen Gegenstimmen beziehungsweise Enthaltungen wurden von 81 Stimmberechtigten alle Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Günther Magerl.

Der alte und neue Chef, der laut seinem Stellvertreter Norbert Uschald den Heimatring in den letzten 14 Jahren "entscheidend geprägt" hat, berichtete von 175 Terminen, die die Führungskräfte im vergangenen Vereinsjahr wahrgenommen hätten. 26 500 Mitglieder zähle die Organisation aktuell, also 253 mehr als vor einem Jahr. Für "großartige Unterstützung" dankte er OB Kurt Seggewiß, den Bürgermeistern und Stadträten sowie Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz und ihren Mitarbeitern.

Bezirkstagsvizepräsident und Bürgermeister Lothar Höher sprach Grußworte für alle anwesenden 15 Stadt- und Fraktionsbeiräte von CSU, SPD und Grünen. Zum Thema Vereinszuschüsse beruhigte er die Gemüter. Diese bleiben unverändert, versicherte er. Denn: "Jeder Euro zahlt sich doppelt aus." Und: "Ausgaben für das Kulturleben der Stadt sind keine freiwilligen Leistungen sondern Lebensvorsorge."

Folgende Posten in der Heimatring-Vorstandschaft blieben ebenfalls unverändert: Schriftführerin Ramona Gleißner, stellvertretender Schriftführer Michael Bihler, stellvertretende Kassenwartin Rita Dineiger, Gerätewart Ferdinand Sabathil, Internet-Betreuerin Gisela Heuberger, Beisitzer Helmut Schwägerl, Edith Schimandl und Peter Ertl.

Termine: Magerl wies auf die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag hin. Petra Vorsatz kündigte die Vorstellung der neuen "Oberpfälzer Heimat" für den 20. November in der "Almhütte" an. Außerdem lud sie zu "Volksmusik zur Weihnachtszeit" am 6. Dezember um 17 Uhr ins Neue Rathaus.

Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler berichtete, dass seine Volkstanzabende im Lokal "Anpfiff" - jeden dritten Dienstag im Monat - gut besucht seien. Der nächste sei am 18. November um 19.30 Uhr. Einladung ergehe außerdem zum "Volksmusikpreis der Stadt" (siehe Kasten). Eine weitere Brauchtums- und Volksmusik-Veranstaltung gibt es am 28. November um 19.30 Uhr im Alten Schulhaus. Dann lesen wieder Mundartdichter aus ihren neuesten Werken. Zeitig kündigte der Vertreter des Burschenvereins Rothenstadt ein Theaterstück an: Am 26. Dezember und dann am 3., 5., 9. und 10. Januar wird im evangelischen Gemeindehaus in Rothenstadt die "Turbulente Fahnenweihe" aufgeführt. Karten bei der Bäckerei Rauh.

Ein zünftiges "Adventsgrillen" gibt es auf der Wiese vor dem Gerätehaus in Latsch am 13. Dezember ab 16 Uhr, übermittelte Magerl für den Schnupferclub Latsch. Es spielt dazu die Stadt- und Jugendblaskapelle. Zur OWV-Waldweihnacht auf der Strobelhütte beim Vierlingsturm lud Alois Lukas für den 21. Dezember, 17 Uhr, ein. Rita Dineiger von den "Lustigen Konradern" kündigte an, dass am vierten Adventswochenende die "Bremer Stadtmusikanten" in der Max-Reger-Halle aufgeführt werden.
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