2. Bundesliga Kegeln
Weidener bei einem gefährlichen Aufsteiger

Gert Erben kehrt beim Auswärtsspiel in Großbardorf ins Team der Weidener Kegler zurück. Bild: nor
Sport
Weiden in der Oberpfalz
22.09.2016
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Aufsteiger sind im Normalfall auch wieder Abstiegskandidaten. Vor den Großbardorfern sollten die Weidener Kegler aber gewarnt sein, auch wenn die Unterfranken ihre Auftaktpartie verloren haben.

Nach dem gelungenen Saisondebüt mit dem Heimsieg über den TSV Schott Mainz tritt der SKC Gut Holz SpVgg Weiden am Samstag (13.30 Uhr) beim Aufsteiger in Großbardorf an. Eine alles andere als leichte Aufgabe wartet auf die SKC-Kegler, zumal deren Auswärtsbilanz aus der vergangenen Saison einer deutlichen Verbesserung bedarf.

Auch wenn der SKC gegen Mainz erfolgreich in die neue Saison gestartet ist, geglänzt haben die Weidener gegen die Mannen vom Rhein eher weniger. Einzig die starke Vorstellung von Stefan Schmucker im Mitteldurchgang beruhigte die Gemüter etwas und leitete letztendlich auch den Umschwung ein, so dass im Schlussdurchgang Stefan Heitzer und Michael Gesierich die Begegnung ruhig nach Hause spielen konnten.

Beim Aufsteiger in Großbardorf müssen sich die Weidener am Samstag aber fraglos steigern, will man Zählbares mit nach Hause nehmen. Großbardorf aus dem unterfränkischen Rhön-Grabfeld-Landkreis hat bei nicht einmal 1000 Einwohner das Kunststück fertiggebracht und seine Kegler in die 2. Bundesliga gehievt. Auch wenn man im ersten Zweitligaspiel im Derby beim ESV Schweinfurt unterlag, in den Sand gesetzt haben die Großbardorfer den Saisonstart ganz gewiss nicht. So lieferte man Schweinfurt einen offenen Schlagabtausch und musste bei einem 3:3-Endstand nur wegen sieben (!) Kegelpunkten weniger die Punkte in der Kugellager-Stadt lassen. Das alleine sollte schon Respekt einflößen. Wenn man aber dann sieht, dass die Niederlage mit 3609:3599 Holz ausfiel, dann erscheint die Leistung nochmals in einem anderen Licht.

Weiden gewann gegen Mainz zwar mit 6:2, kam dabei auf eigener Bahn aber nur auf 3420 Holz. Ein Spaziergang wird die Fahrt nach Unterfranken also ganz bestimmt nicht werden. Die Tatsache, dass eine Woche später ein weiteres Auswärtsspiel zu bestreiten ist, es geht wieder nach Unterfranken und zwar nach Schweinfurt, sollte für die nötige Motivation bei den Weidenern sorgen. Denn aus der Spitzengruppe ist man schneller weg, als man denkt.

In personeller Hinsicht wird es zwei Veränderungen geben. Für Stefan Schmucker und Dennis Greupner werden Gert Erben und Neuzugang Manuel Donhauser die Truppe mit Michael Gesierich, Markus Schanderl, Thomas Immer und Stefan Heitzer komplettieren. Ersatzmann ist Marco Gesierich.
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