Ärgerliche Niederlage
Weidener Wasserballer verspielen gegen Duisburg Sieg im letzten Viertel

Jakob Ströll beim Wurf: Er und seine Teamkollegen vom SV Weiden verspielten gegen den Duisburger SV 98 noch den Sieg. Bild: hfz
Sport
Weiden in der Oberpfalz
07.03.2016
38
0

Drei Viertel lang machten sich die Weidener Bundesliga-Wasserballer große Hoffnungen. Im letzten Abschnitt lief nichts mehr zusammen, die Oberpfälzer gingen doch noch baden.

Eine ärgerliche Heimniederlage mussten die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden am Samstag gegen den Duisburger SV 98 hinnehmen. Nach drei ausgeglichenen Vierteln (1:1, 3:3, 3:2) und sogar mehreren Führungen gaben die Wodarz-Schützlinge das Spiel mit einem 0:3 in den letzten sechs Spielminuten noch mit 7:9 aus der Hand.

Gute Abwehrreihen


Es wurde ein knappes und spannendes Spiel um eine gute Ausgangslage in den Play-Downs der Hauptrundengruppe B erwartet und genau so kam es: Die Wasserballer des SVW gerieten in der zweiten Spielminute in Rückstand, konnten aber durch Sean Ryder (3.) ausgleichen. Die Mannschaften schenkten sich nichts, besonders die Abwehrreihen standen gut und führten zu einem ausgeglichenen Spiel. In den ersten Minuten des zweiten Abschnitts hatten die Weidener ihre stärkste Phase: Erneut Ryder (9.) und Thomas Aigner (9.) stellten eine 3:1-Führung her. Auch zu dieser Zeit war der Schlussmann der Weidener, Vladimir Srajer, ein Fels in der Brandung und entschärfte die Schüsse, die auf sein Tor durchkamen. Am Ende wurde er völlig zurecht zum Spieler des Tages gewählt.

Ärgerlicher Ausgleich zum 4:4


Doch trotz der starken Leistung des tschechischen Schlussmanns, auch Duisburg wollte hier nicht kampflos zwei Punkte abgeben: Binnen einer Minute glichen die Westdeutschen zum 3:3 aus, auch hier hatte Weiden jedoch mit Jakob Strölls Tor zum 4:3 in der 12. Minute eine Antwort parat. Nur neun Sekunden vor der Halbzeitpause kassierte der SVW den ärgerlichen 4:4-Ausgleich.

Auch im dritten Spielabschnitt wirkten die Max-Reger-Städter etwas abgeklärter in dem ansonsten sehr ausgeglichenen Spiel: Kapitän Andreas Jahn (18.), David Tamas (19.) und Thomas Kick (24.) erzielten die Tore in diesem Abschnitt, so dass Weiden zwischenzeitlich mit 6:4 und 7:5 in Front lag. Statt mit einem komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung in das letzte Viertel zu gehen, kassierte Weiden aber erneut ein ärgerliches Tor, diesmal nur eine Sekunde vor der Sirene. Dieser Treffer sollte sich am Ende rächen. Das letzte Spielviertel gehörte nämlich den Duisburgern: Nach einem etwas nervösen Start machten die 98er ein Tor ums andere, Weiden konnte zu dieser Phase des Spiels nicht mehr passend antworten. Gleich drei Mal musste Srajer hinter sich greifen, der SVW blieb torlos.. Die Heimmannschaft hatte nun völlig den Bezug zum Spiel verloren, wirkte wie gelähmt in dieser entscheidenden Phase des Spiels. Am Ende stand eine ärgerliche und absolut unnötige 7:9 -Heimniederlage auf der Anzeigentafel. Das Entsetzen und die Enttäuschung auf Weidener Seite waren groß.

Mit dieser Niederlage tendieren Weidens Hoffnungen und Chancen auf den fünften Platz gegen Null. Es gilt nun den sechsten Rang noch zu verteidigen, um sich dann mit maximalen Einsatz auf die Abstiegsspiele vorzubereiten.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.