Bayernliga Nord
Im Pokal soll's klappen

Sport
Weiden in der Oberpfalz
10.08.2016
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Raus aus dem Ligaalltag und im Pokal neues Selbstvertrauen sammeln: Das ist der Plan der SpVgg SV Weiden in dieser Woche. Am Mittwoch, 10. August, geht es in der 1. Hauptrunde des bayerischen Totopokals um 18.30 Uhr beim SV Sorghof darum, die Wende einzuleiten und den Schwung in die Bayernliga mitzunehmen.

"Klar haben wir schon bessere Zeiten durchgemacht, aber das gehört zu einer Saison eben dazu. Wir müssen weitermachen und zu unserer Form finden. Vielleicht ist der Pokal dazu eine gute Gelegenheit", sagt Trainer Tomas Galasek. Drei Niederlagen in Folge mit zehn Gegentoren hagelte es in der vergangenen englischen Woche für die Max-Reger-Städter in der Bayernliga. Der Fehlstart ist damit perfekt und die Aufstiegsambitionen werden erst einmal hinten angestellt.

"Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, an irgendwelche langfristigen Ziele zu denken. Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen unsere Fehler abstellen. Dann sehen wir weiter", sagt Galasek. Mit dieser Marschroute soll beim Landesligisten SV Sorghof der bisher gute Pokalverlauf der SpVgg SV weiterverfolgt werden. Mit einem 1:0 beim SC Ettmannsdorf und einem 4:1 gegen die DJK Vilzing konnte man sich souverän für die Hauptrunde qualifizieren.

Mit der Mannschaft von Trainer Thorsten Baierlein wartet allerdings eine mit viel Selbstvertrauen ausgestattete Elf auf die SpVgg SV. Vier Siege aus sechs Spielen und Tabellenplatz fünf hatte nach dem letztjährigen Aufstieg in Sorghof niemand erwartet. Vor allem da die sportliche Führung dem Aufstiegskader das Vertrauen gegeben hat, auch in der höheren Liga zu bestehen und es nur wenig Veränderungen gab. Acht muss die Weidener Defensive vor allem auf Top-Stürmer Udo Hagerer geben, der letzte Saison mit 36 Toren in 30 Spielen in der Bezirksliga Nord großen Anteil am Aufstieg hatte.

Überhaupt steht für Galasek die Stabilisierung der Defensive an erster Stelle auf der Baustellenliste: "Wir müssen uns wieder auf unsere Stärken besinnen. Das war letztes Jahr unsere Abwehrarbeit. Wir haben im Training daran gearbeitet und ich hoffe, wir sind heute wieder einen Schritt weiter." Helfen sollen dabei Andreas Wendl und Alexander Jobst, die wieder im Kader stehen. Bei Stefan Graf kommt ein Einsatz noch zu früh, ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit und willig, wieder an bessere Zeiten anzuknüpfen.

"Es ist schon so etwas wie die Woche der Wahrheit für uns und wir wollen gemeinsam wieder in die Erfolgsspur, das merke ich auch bei meinen Spielern", glaubt Galasek an sein Team.
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