Bayernliga Nord
SpVgg SV Weiden mit guten Erinnerungen an Sand

Sport
Weiden in der Oberpfalz
20.08.2016
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Die SpVgg SV Weiden hat am vergangenen Wochenende ihre Negativserie von drei Niederlagen in Folge mit einem 2:0-Erfolg gegen die DJK Don Bosco Bamberg beendet. Nun gilt es, den nächsten Schritt aus dem Tal der Tränen zu machen.

Ob der 1. FC Sand dazu der geeignete Gegner ist, muss sich zeigen. Am 18. September des vergangenen Jahres besiegte die SpVgg SV die Unterfranken auswärts mit 2:0 und sorgte für den Start einer famosen Serie. Danach blieb die Mannschaft von Trainer Tomas Galasek 18 Ligaspiele in Folge ungeschlagen und kämpfte bis zum Schluss um den Aufstieg in die Regionalliga mit. Ein ähnliches Schlüsselerlebnis wünscht sich Trainer Tomas Galasek auch dieses Jahr, nachdem der Saisonstart ähnlich wie in der letzten Spielzeit alles andere als zufriedenstellend war. Anstoß ist am Samstag, 20. August, um 17 Uhr.

"Natürlich wäre es schön, wenn wir wieder eine Serie starten könnten. Wir wollen aber nicht zu weit nach vorne schauen, sondern jedes Spiel mit der nötigen Einstellung angehen", sagt Galasek. Der Tscheche weiß, dass seine Mannschaft noch nicht in Topform spielt und Verbesserungsbedarf hat: "Das Hauptaugenmerk gilt der Defensive. Wir wollen stabil stehen und vorne sind wir immer für ein Tor gut. Das hat uns auch letztes Jahr stark gemacht."

Der 1. FC Sand ist ähnlich gestartet wie die SpVgg SV Weiden (11.Platz/9 Punkte) und belegt mit acht Zählern Platz 13 in der Tabelle. Das Saisonziel von Trainer Uwe Ernst, der den zum SC Eltersdorf gewechselten Bernd Eigner auf der Kommandobrücke ersetzte, ist der Klassenerhalt. Nach dem Aufstieg aus der Landesliga 2015 taten sich die Unterfranken in der abgelaufenen Saison schwer in der neuen Umgebung. Nach einer starken Rückrunde mit nur drei Einbußen belegten die Schwarz-Weißen am Ende aber den 9. Tabellenplatz und hatten nichts mit dem Abstieg zu tun.

Werner kehrt zurück


Die SpVgg SV Weiden hat während der Woche auf den Ausfall von Ralph Egeter, der seine Oberschenkelverletzung komplett auskurieren soll, reagiert. Mit Benjamin Werner kehrt eine Offensivkraft an das Weidener Wasserwerk zurück, der für die nötigen Tore sorgen soll. Und dies womöglich schon in Sand. "Wir müssen abwarten, ob die Spielberechtigung rechtzeitig eintrifft. Im Training sieht man aber, dass er uns weiterhelfen kann, auch wenn er die Abläufe und unser System noch verinnerlichen muss", sagt Galasek. Neben Egeter verzichtet auch Stefan Graf (Aufbautraining) auf die Reise an den Main.
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