Bezirksliga Nord
Spannung auf breiter Front

Sport
Weiden in der Oberpfalz
06.05.2016
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Für die Hälfte der 16 Vereine stehen in der Bezirksliga Nord noch drei spannende Runden an. Aber sowohl an der Spitze als auch in der Gefahrenzone sind Vorentscheidungen noch kaum möglich.

Auf der Zielgeraden scheint der SV Sorghof (2./60 Punkte) besser zum Ansturm auf den Titelgewinn gerüstet als der große und noch einzige Konkurrent FC Amberg II (1./61), der nur noch einen Zähler Vorsprung besitzt. Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen sind eine glatte Kampfansage gegenüber der Regionalliga-Reserve, die vor allem in den beiden letzten Partien mit jeweiligen 1:1 Schwächen offenbarte. An diesem Wochenende dürfte sich allerdings an der Spitze nichts ändern, denn die Amberger stehen gegen Schlusslicht Luhe-Wildenau vor einem Heimsieg, während die Sorghofer beim im Abstiegskampf steckenden SVSW Kemnath ganz anders gefordert werden.

Rein rechnerisch könnten zwar die DJK Ensdorf und der 1. FC Schwarzenfeld (beide 51) noch zu Sorghof aufschließen, doch praktisch erscheint das unmöglich. Doch im Vilstal dürfte die SpVgg Pfreimd (6./44) vergeblich gegen die Heimstärke der DJK ankämpfen und die Schwarzenfelder sind im Derby bei Nachbar SV Schwarzhofen (5./47) besonders motiviert.

Im Kemnather Land regt sich weiter enormer Widerstand gegen den Abstieg. Vor allem der SV Kulmain (15./26) holte mit vier Siegen in Folge zum großen Zwischenspurt an, wurde aber zuletzt durch zwei Niederlagen wieder zurückgestoßen. Jetzt ist ein Heimdreier gegen die SpVgg Vohenstrauß (8./36) nötig. Ungleich schwerer ist die Aufgabe für Nachbar SVSW Kemnath im Duell mit Titelanwärter SV Sorghof. Bereits in die direkten Abstiegsränge ist der SV Freudenberg (14./27) abgerutscht, dem heuer mit erst vier erzielten Treffern ein Sieg und ein Remis in neun Versuchen glückten. Auch hier ist ein voller Erfolg gegen den FV Vilseck (7./37) für ein erfolgreiches Aufbäumen gefordert.

Zwei direkte Duelle


In direkten Duellen treffen vier Teams aufeinander, die mit einem beruhigenden Polster oberhalb des Relegationsranges liegen, aber trotzdem noch nicht ganz gesichert sind. Der TSV Detag Wernberg (10./34), bei dem zum Saisonende Dominik Heimler seinen Trainerposten abgibt, möchte auf jeden Fall den heuer groß aufspielenden SV Grafenwöhr (11./33) auf Distanz halten. Einen Riesensprung Richtung Klassenerhalt könnten die Hahnbacher (12./32) mit ihrem sechsten Heimsieg gegen auswärtsschwache Katzdorfer (9./36) machen.

28. Spieltag

Samstag, 16 Uhr: TSV Detag Wernberg - SV Grafenwöhr (Vorrunde 2:2); Sonntag, 15 Uhr: SVSW Kemnath - SV Sorghof (0:2), SV Kulmain - SpVgg Vohenstrauß 1:1), SV Schwarzhofen - 1. FC Schwarzenfeld (1:2), SV Hahnbach - SC Katzdorf (2:4), FC Amberg II - SC Luhe-Wildenau (7:1), DJK Ensdorf - SpVgg Pfreimd (2:2), SV Freudenberg - FV Vilseck (0:2)

Bezirksliga: RestprogrammUm den Aufstieg

1. FC Amberg II (61 Punkte): SC Katzdorf (A), 1. FC Schwarzenfeld (H)

2. SV Sorghof (60): Detag Wernberg (A), FV Vilseck (H)

In der Gefahrenzone

10. TSV Detag Wernberg (34) : SV Sorghof (H), SV Kulmain (A)

11. SV Grafenwöhr (33): SV Kulmain (H), SV Schwarzhofen (A)

12. SV Hahnbach (32): 1. FC Schwarzenfeld (A), SpVgg Vohenstrauß (H)

13. SVSW Kemnath (27): FV Vilseck (A), SpVgg Pfreimd (H)

14. SV Freudenberg (27): SpVgg Pfreimd (A), SC Luhe-Wildenau (H)

15. SV Kulmain (26): SV Grafenwöhr (A), TSV Detag Wernberg (H)
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