BFV-Pokal
Sirgedas bringt FC Amberg weiter

Sport
Weiden in der Oberpfalz
24.08.2016
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Tore: 0:1 (3.) Sven Seitz, 1:1 (6. Foulelfmeter) Ahmed Ahmedov, 1:2 (76., Foulelfmeter) Gratas Sirgedas - Gelb-Rot: (86.) Nizar Klica (Fortuna) - SR: Andreas Dinger (TSV Bischofsgrün) - Zuschauer: 100.

Bayernligist FC Amberg ist seinem Ziel, im Bayerischen Toto-Pokal in dieser Saison zu überwintern, einen weiteren Schritt näher gekommen. Die Mannschaft von Trainer Günter Brandl setzte sich am Dienstagabend, drei Tage nach dem 0:0 beim TSV Großbardorf, vor 100 Zuschauern beim Landesligisten SV Fortuna Regensburg, der zuvor die DJK Ammerthal in einem denkwürdigen Spiel mit 8:3 aus dem Wettbewerb geworfen hatte, mit 2:1 (1:1) durch.

Die Zuschauer bekamen auf dem engen Fortuna-Feld einen turbulenten Beginn geboten. Schon nach nur 180 Sekunden, zuvor hatte noch Julian Ceesay seinen Versuch zu hoch angesetzt, hämmerte Sven Seitz aus 18 Metern das Leder unhaltbar in den Winkel. Die Freude über diese frühe Führung sollte aber nicht lange währen. Denn Andy Graml legte einen Regensburger im eigenen Strafraum, Referee Andreas Dinger entschied auf Elfmeter, den Ahmed Ahmedov sicher zum 1:1 verwandelte (7.). Das war es dann aber auch mit der großen Herrlichkeit beider Teams, denn fortan spielte sich viel im Mittelfeld ab. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Den etwas besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten dann die Gastgeber, als Mahir Hadziresic mit einem Freistoß Ambergs Keeper Matthias Götz testete (51.). Auf der Gegenseite köpfte Kevin Kühnlein nach einer Ecke von Gratas Sirgedas drüber (52.). Der litauische Nationalspieler war es dann auch, der mit seinem Schuss aus 14 Metern Fortuna-Torwart Enrico Sommer testete (69.). So plätscherte die Partie mehr oder minder dahin. Bis zur 76. Minute, als Emrah Destanov FC-Stürmer Konstantin Keilholz im Strafraum von den Beinen holte - wie schon der erste Foulelfmeter war auch dieser glasklar. Sirgedas ließ sich die Chance nicht entgehen und vollstreckte zum 2:1. Binnen 60 Sekunden dann zwei sogenannte "Bretter": Zunächst fand Hadziresic in Götz seinen Meister (81.), ehe auf der Gegenseite Seitz in der gleichen Minute nur um Zentimeter nach einem schnellen Angriff das Tor verfehlte. Als sich dann die Fortuna durch die Gelb-Rote Karte für Nizar Klica (86.) selbst dezimierte, war die Partie endgültig gelaufen.
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