Eishockey
Berwanger fordert harte Arbeit

Mit einer Ausnahme verteidigten die Blue Devils beim 2:1 in Landshut erfolgreich ihren Kasten (Szene). Am Wochenende treffen die Weidener auf den EHC Waldkraiburg und den EC Peiting. Bild: Gerleigner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
14.10.2016
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Vier Spiele, drei Siege - die Blue Devils sind sehr gut in die neue Oberliga-Saison gestartet. Der Lohn ist der dritte Platz, den es am Wochenende zu verteidigen gilt. Mit Waldkraiburg und Peiting hat das Team von Markus Berwanger aber zwei harte Kontrahenten vor der Brust.

"Der Start ist okay", sagt Trainer Markus Berwanger. Zufrieden zurücklehnen dürften sich seine Spieler nach den Siegen zu Hause gegen Lindau und Sonthofen sowie zuletzt in Landshut allerdings nicht. "Wir wollen weiter erfolgreich sein und dafür müssen wir weiter hart arbeiten", fordert der Coach der Blue Devils (3. Platz/9 Punkte). Am Freitag um 19.45 Uhr treten die Weidener beim amtierenden Bayernliga-Meister EHC Waldkraiburg (8./6) an und am Sonntag (Beginn 18.30 Uhr) gastiert der EC Peiting (2./9) in der Hans-Schröpf-Arena.

Nach teilweise großen Defensivschwächen in den ersten drei Partien zeigten sich die Devils zuletzt beim 2:1 in Landshut in der Abwehrarbeit stark verbessert. "In Landshut haben alle zusammen besser nach hinten gearbeitet", sieht Berwanger als Schlüssel zum Erfolg. Dieses konsequente Defensivverhalten werde auch heute nötig sein.

Zick der beste Torschütze


"Waldkraiburg war im Vorjahr die beste Bayernliga-Mannschaft und hat sich noch verstärkt", zeigt Berwanger Respekt. Aus Rosenheim zum Beispiel seien mit Verteidiger Tobias Thalhammer und Angreifer Fabian Zick zwei starke Spieler gekommen. "Keine Banksitzer", wie Berwanger betont. Und Zick hat seine Klasse schon unter Beweis gestellt, er führt mit sechs Treffern die Torschützenliste der Oberliga Süd an. "Es wird schwer. Wir müssen bereit sein, Drecksarbeit zu machen, Checks anzunehmen und Schüsse zu blocken", weiß der Weidener Coach.

Noch schwerer dürfte die Aufgabe am Sonntag gegen Peiting werden. Die Oberbayern hatten vor dieser Saison keinen Abgang zu beklagen. Trainer Sebastian Buchwieser kann also auf ein eingespieltes Team bauen, das in der vergangenen Saison erst im Halbfinale am späteren Meister Tilburg scheiterte. Prunkstück ist die Defensive mit Goalie Florian Hechenrieder als großem Rückhalt. Am vergangenen Wochenende hielt er gegen Landshut (2:0) und in Selb (3:0) seinen Kasten 120 Minuten sauber. In den vier bisherigen Spielen kassierten die Peitinger erst sechs Gegentore.

Patrik Rypar vor Debüt


Lukas Salinger und Lukas Zellner fehlen heute aus beruflichen Gründen, deshalb spielen die Devils in Waldkraiburg nur mit drei Blöcken. Allrounder Mirko Schreyer ist als 16. Feldspieler dabei. Zwischen den Pfosten steht Fabian Hönkhaus. Gegen Peiting plant Berwanger mit vier Sturmreihen, zumal es eventuell Verstärkung vom DEL2-Club Bayreuth Tigers gibt. Wenn am Freitag nichts passiert, stürmt Förderlizenzspieler Patrik Rypar, ein 19-jähriger Deutsch- Tscheche, erstmals für Weiden. Den Kasten hütet voraussichtlich Philip Lehr von den Nürnberg Ice Tigers.

Blue Devils: Hönkhaus, Huber, Lehr - Herbst, Nägele, Sevo, Schreier, Willaschek, Synowiec, Salinger, Schreyer - Tapio, Jirik, Heinisch, Siller, Abercrombie, Schmid, Waldowsky, Kirchberger, Babic, L. Zellner, Rypar

Wir müssen bereit sein, Drecksarbeit zu machen, Checks anzunehmen und Schüsse zu blocken.Markus Berwanger, Trainer der Blue Devils Weiden
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