Eishockey
Blamage für Blue Devils

Die Amberger Florian Wrobel und Matthäus Swadzba stellen sich Marcel Waldowsky (weißes Trikot) in den Weg. Die Blue Devils verloren am Sonntag das Testspiel beim ERSC Amberg nach einer katastrophalen Leistung mit 4:5. Bild: Brückmann
Sport
Weiden in der Oberpfalz
26.09.2016
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Mit einem lustlosen Auftritt haben die Blue Devils die Vorbereitung auf die am Freitag beginnende Oberliga-Saison abgeschlossen. Das Ergebnis war eine Blamage, denn die Weidener verloren bei Landesligist ERSC Amberg mit 4:5.

Amberg. Die Generalprobe vor dem Punktspielstart am Freitag, 30. September, gegen den EV Lindau ist den Blue Devils gründlich missglückt. Trainer Markus Berwanger und Teammanager Christian Meiler sprachen nach der 4:5 (2:0, 1:2, 1:3)-Pleite im letzten Testspiel beim Landesligisten ERSC Amberg von einer katastrophalen Leistung.

Während die Gastgeber gegen den haushohen Favoriten großen Kampfgeist zeigten, schlichen die Blue Devils lustlos übers Eis. "Ich bin stocksauer", schimpfte Berwanger. In der Kabine habe es sofort nach dem Match eine "klare Ansprache" gegeben. "Das war von uns ein Spiel ohne Emotionen. Jeder dachte, es geht schon irgendwie. Was helfen uns in jedem Drittel 20 Torschüsse, wenn keiner heiß auf den Nachschuss ist."

Dabei begann die Partie wie erwartet: Weiden stürmte, Amberg verteidigte mit Mann und Maus. Das Ergebnis nach 20 Minuten waren zwei Pfostenschüsse und zwei Tore durch Marius Nägele (3. Minute) und Ludwig Synowiec (16.), der am Sonntag im Sturm auflief, weil Berwanger mit Daniel Willaschek und Mirko Schreyer ein neues Abwehrpärchen testete.

Auch im zweiten Abschnitt war es ein Spiel auf ein Tor, wobei aber die Devils die nötige Konsequenz vermissen ließen. Die Weidener wollten alles spielerisch lösen, während die Amberger verbissen kämpften. Nach dem Anschlusstreffer durch den Ex-Weidener Dominik Farnbauer (21.) stellte Michael Kirchberger (23.) den alten Abstand wieder her. Dabei blieb es, bis Amberg innerhalb von 30 Sekunden der Ausgleich gelang. Elf Sekunden vor Ende des zweiten Drittels traf Florian Wrobel, 19 Sekunden nach Wiederbeginn Sebastian Aukofer.

Der ERSC merkte langsam, dass an diesem Tag gegen lustlose Devils eine Sensation möglich ist. Erneut Aukofer (56.) brachte den Nachbarrivalen erstmals in Führung. Nach dem 4:4 durch Philipp Siller (58.) machte Markus Hausner (59.) den Amberger Sieg perfekt.
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