Eishockey
Blue Devils gegen Landshut und in Sonthofen

Der dritte Weidener Block mit den Stürmern Michael Kirchberger, Thomas Schreier und Veit Holzmann sowie den Verteidigern Marius Nägele und Ludwig Synowiec (von links) zeigte in den vergangenen Wochen starke Leistungen. Nach der schweren Schulterverletzung von Synowiec wechselt Schreier in die Abwehr an die Seite von Nägele. Dafür rückt Angreifer Dominik Schopper nach. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
28.01.2016
138
0

Aus dem Lazarett der Blue Devils gibt es gute und schlechte Nachrichten. Die Torhüter Fabian Hönkhaus und Daniel Huber sind wieder fit, Stürmer Stefan Ortolf hat mit dem Training begonnen, für Verteidiger Ludwig Synowiec dagegen ist die Saison beendet.

"Es ist schade, denn der Block hat gut funktioniert", bedauert Devils-Trainer Markus Berwanger das vorzeitige Saisonende von Ludwig Synowiec. Der Verteidiger aus der dritten Weidener Reihe erlitt am vergangenen Freitag beim 6:3 gegen Deggendorf eine Schultereckgelenkssprengung und wurde am Mittwoch operiert. Für Synowiec wechselt Thomas Schreier innerhalb der dritten Formation vom Sturm in die Abwehr an die Seite von Marius Nägele. Die Angriffsposition neben Michael Kirchberger und Veit Holzmann übernimmt Dominik Schopper.

Weitere Änderungen nimmt Berwanger in den Spielen gegen den EV Landshut (Freitag, 20 Uhr) und beim ERC Sonthofen (Sonntag, 18 Uhr) nicht vor. Somit besetzen wie gegen Deggendorf der Tscheche Tomas Divisek und der Slowake Lubomir Vaskovic die Ausländerpositionen, der Kanadier Jacob Laliberte pausiert erneut. Zwischen den Pfosten steht Fabian Hönkhaus, auf der Bank sitzt Daniel Huber. "Beide sind wieder okay", gab Berwanger Entwarnung, nachdem beide Torhüter zuletzt mehr oder weniger stark angeschlagen waren. Nicht dabei ist weiterhin Stefan Ortolf, mit 14 Treffern übrigens nach wie vor der beste Torschütze der Blue Devils. Nach seinem Innenbandriss im Knie am 20. Dezember 2015 ist Ortolf seit dieser Woche wieder auf dem Eis, doch Berwanger bremst die Euphorie auf ein schnelles Comeback: "Wenn alles optimal läuft, kann er frühestens Mitte Februar wieder spielen."

Heute gegen EV Landshut


Die Blue Devils (8./38 Punkte) erwarten heute DEL2-Zwangsabsteiger EV Landshut (5./49), der sich in den letzten Wochen auf einen direkten Play-off-Platz vorgearbeitet hat. "Eine gute Mannschaft mit guten Einzelspielern", lobt Berwanger den Traditionsverein. Topscorer ist der Kanadier Cody Thornton (38 Punkte) vor seinem Landsmann Patrick Jarrett (37). "Wir müssen nach hinten sehr diszipliniert spielen", lautet die Marschroute des Devils-Trainers.

Am Sonntag reisen die Weidener zum ERC Sonthofen (9./34). Die Allgäuer sind das einzige Team, gegen das die Devils in dieser Saison noch ohne Punktgewinn sind. Eine weitere Niederlage dürfen sie sich eigentlich nicht erlauben, sonst wird es im Kampf um das Heimrecht in den Pre-Play-offs richtig eng. Die Bulls, die zuletzt die Selber Wölfe mit 4:1 bezwangen, haben mit Jordan Baker den Top-Torjäger der Oberliga Süd in ihren Reihen. "Er ist ihre Lebensversicherung und nicht auszuschalten", urteilt Berwanger über den Kanadier, der die Torschützenliste mit 29 Treffern vor Nikola Gajovsky (26) von Spitzenreiter EV Regensburg anführt.

Aufgebot Blue Devils: Hönkhaus, Huber - Herbst, Wolsch, Willaschek, Ketterer, Nägele, Schreier, Salinger, F. Zellner - Siller, Jirik, Wiecki, Vaskovic, Divisek, Waldowsky, Kirchberger, Holzmann, Schopper

Statistik vom Mittwoch

Deggendorf - EHC Bayreuth 2:4 Tore: 0:1 (3.) Kasten, 0:2 (37.) Feuerpfeil, 1:2 (38.) Slanina, 1:3 (47.) Marsall, 1:4 (52.) Kolozvary, 2:4 (53.) A. Janzen - Zuschauer: 618 - Strafminuten: Deggendorf 20 + 10 für Wolfgramm, Bayreuth 18 + 10 für Sevo
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.