Eishockey
Blue Devils treffen auf Klostersee und Selb

Sport
Weiden in der Oberpfalz
18.02.2016
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Hauptrunden-Meister EV Regensburg (1./104 Punkte) hat wie erwartet die 100-Punkte-Marke geknackt. Der Dominator der Oberliga Süd toppte damit den bisherigen Rekord der Selber Wölfe aus der Saison 2013/14. Die Oberfranken hatten damals bei ihrem Titelgewinn 103 Zähler auf dem Konto - allerdings nach 44 Spielen. Die Truppe von Trainer Doug Irwin hat die 104 Punkte schon nach 36 Partien eingefahren.

Vier Spieltage sind in der Vorrunde noch zu absolvieren und man kann davon ausgehen, dass die Oberpfälzer für weitere Schlagzeilen sorgen werden. Der EVR ist nach 60 Minuten immer noch ungeschlagen. Die einzige Niederlage gab es nach Verlängerung - am 18. Oktober 2015 in Bayreuth. Diese einmalige Serie können nur noch Landshut und Schönheide als Gastgeber sowie Bayreuth und Peiting als Gäste in der Donau-Arena beenden. Dort ist Regensburg aber nach 18 Heimspielen noch ohne Punktverlust. Und bei der Trefferausbeute steht der EVR vor der nächsten Bestmarke - dem Überspringen der 200-Tore-Grenze (bisher 192). Selb hatte vor zwei Jahren 202 Tore erzielt.

33 Punkte Vorsprung


33 Punkte hinter Meister Regensburg liegt der EHC Bayreuth (2./71), der die beste Ausgangsposition hat, von Platz zwei aus in die am 11. März beginnenden Play-offs zu starten. Allerdings gingen die Tigers, die vor einem harten Restprogramm stehen, zuletzt zwei Mal leer aus. Am Freitag gastiert der EC Peiting (3./65), der sieben seiner letzten acht Partien gewonnen hat, und am Sonntag geht es nach Regensburg. Zum Abschluss der Vorrunde warten auf die Oberfranken zwei weitere hohe Hürden: das Derby in Selb und das Heimspiel gegen die Tölzer Löwen.

Um die Plätze vier (Heimrecht in Play-off-Runde eins) und sechs (letzter direkter Play-off-Rang) kämpfen jeweils zwei punktgleiche Teams. Dabei könnte zwischen dem EV Landshut (4./61) und dem EC Bad Tölz (5./61) am Sonntag im direkten Duell in Bad Tölz eine Vorentscheidung fallen. Vom Duo VER Selb (6./55) und Deggendorfer EC (7./55) - beide haben nur noch drei Spiele - wird einer vom 4. bis 8 März den Umweg über die Pre-Play-offs gehen müssen.

Noch nicht am Ziel


In dieser "Best-of-three"-Serie sind auch die Blue Devils (8./43) vertreten, die unbedingt den achten Platz halten wollen, der das Heimrecht im ersten und - falls nötig - entscheidenden dritten Match garantiert. Am Ziel sind die Weidener noch nicht, auch wenn Verfolger ERC Sonthofen (9./38) schon ein Spiel mehr ausgetragen hat, ebenso wie der EHC Klostersee (10./32). Am Freitag geht es zu den Grafingern, die nach dem Trainerwechsel (Johannes Wieser für Andzejs Mitkevics) aufsteigende Tendenz zeigen. Am Sonntag steigt dann in Weiden das Derby gegen Selb.
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