Eishockey
Devils mit Höhen und Tiefen

Sport
Weiden in der Oberpfalz
14.01.2016
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Der EV Regensburg ist für die zehn anderen Teams der Oberliga Süd eine Nummer zu groß. Mit den Siegen 19 und 20 in Folge baute der souveräne Spitzenreiter seinen Vorsprung auf 25 Punkte aus. Bei den Blue Devils dagegen wechseln sich Höhen und Tiefen weiter ab.

Auch der schärfste Verfolger EHC Bayreuth (2./52 Punkte) und der EV Landshut (7./42) konnten den Siegeszug von Oberliga-Dominator EV Regensburg (1./77) nicht stoppen. In Bayreuth hatte die Truppe von Trainer Doug Irwin am 18. Oktober 2015 mit 3:4 nach Verlängerung die einzige Niederlage in dieser Saison kassiert. Am vergangenen Freitag gelang die Revanche, der EVR setzte sich mit 6:4 durch. Zwei Tage später gab es in der ausverkauften Donau-Arena - 4961 Zuschauer bedeuten Saison-Rekordkulisse - einen 8:5-Erfolg gegen die zuvor vier Mal siegreichen Landshuter.

Optimal für Regensburg


Wenn alles so weiterläuft, kann der EV Regensburg noch im Januar die Hauptrunden-Meisterschaft perfekt machen. Die restlichen Partien würden dann unter die Kategorie Einspielen für die Play-offs fallen. Am Wochenende steht das Team um Topstürmer Nikola Gajovsky, der die Scorerliste mit 57 Punkten vor dem Sonthofener Jordan Baker (52) sowie seinen Teamkollegen Vitali Stähle (51) und Peter Flache (44) anführt, vor unterschiedlich schweren Prüfungen. Am Freitag geht es zum EC Peiting (4./47) und am Sonntag kommt das abgeschlagene Schlusslicht EHV Schönheide (11./10) in die Donau-Arena. Zumindest hinter dem Liga-Primus herrscht Spannung. Sechs Teams von Rang zwei bis sieben liefern sich einen heißen Kampf um die fünf weiteren direkten Play-off-Plätze. In diesem Bereich stehen drei Duelle im Blickpunkt. Am Freitag steigt in Bayreuth (2./52) das Oberfranken-Derby gegen die Selber Wölfe (6./46). Die ersten beiden Vergleiche entschieden die Tigers mit 3:2 und 2:1 knapp für sich. Am Sonntag treten die Bayreuther beim EC Bad Tölz (5./46) an - hier ist die Bilanz mit zwei Niederlagen (2:4 und 3:4) umgekehrt. Zudem steht in Niederbayern der Nachbarkampf zwischen dem Deggendorfer SC (3./48) und dem EV Landshut (7./42) auf dem Programm. Hier hatte bisher zwei Mal das Überraschungsteam aus Deggendorf die Nase vorn (6:5 n.P. und 4:0).

Bei den Blue Devils (8./32) gibt die fehlende Konstanz Rätsel auf. Während die Weidener gegen starke Gegner fast immer gute Leistungen abliefern, ist gegen vermeintlich leichtere Kontrahenten meist das Gegenteil der Fall. Gegen alle Teams auf den Rängen eins bis sieben wurde gepunktet - sogar Regensburg trotzten die Blau-Weißen beim 3:4 nach Verlängerung einen Zähler ab. Dagegen ist die Bilanz gegen den ERC Sonthofen (9./29) und den EHC Klostersee (10./21) mit 3 von 18 möglichen Punkten erschreckend schwach. Und eines dieser beiden Teams wird wohl der Gegner in den Pre-Play-offs sein.

Freitag ins Erzgebirge


Nach den Niederlagen in Selb (4:5) und gegen Klostersee (4:7) wollen die Blue Devils in die Erfolgsspur zurück. Am Freitag geht es ins Erzgebirge zum EHV Schönheide. Gegen das Schlusslicht gab es bisher zwei Erfolge (3:1 und 6:4). Zwei Tage später gastiert der EC Peiting in der Hans-Schröpf-Arena. Hier ist die Bilanz (3:1 zu Hause, 1:4 in Peiting) ausgeglichen.
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