Eishockey
EV nur einmal gefordert

Die Blue Devils treten heute beim EC Bad Tölz an. Das erste Match in Oberbayern verloren die Weidener mit 2:5, zu Hause feierten sie allerdings zwei Siege. Hier bejubeln die Blau-Weißen einen Treffer beim 4:1-Erfolg am 30. Dezember 2015. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
12.02.2016
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Noch fünf Hauptrunden-Spiele, dann geht's für die Blue Devils in die Pre-Play-offs. Vermutlich von Platz acht aus: Auf Rang sieben beträgt der Rückstand zehn Punkte, auf Position neun der Vorsprung neun Zähler. Am Wochenende sind die Weidener nur einmal gefordert.

"Noch ein, zwei Siege, dann haben wir den achten Platz sicher", sagt Devils-Trainer Markus Berwanger vor dem einzigen Spiel an diesem Wochenende. Am Freitag um 19.30 Uhr treten die Weidener (8./43 Punkte) beim EC Bad Tölz (4./58) an. Danach dürfen die Oberpfälzer den spielfreien Sonntag genießen.

Natürlich fahren wir dorthin, um etwas zu holen", rechnet sich Berwanger in Bad Tölz eine Chance aus. Wichtig sei neben einer konzentrierten Defensivleistung, dass "wir vorne unsere Möglichkeiten nutzen". Beim ersten Gastspiel in der Hacker-Pschorr-Arena am 29. November 2015 gelang beides nicht. Nach der 2:5-Niederlage beklagte Berwanger "individuelle Fehler von erfahrenen Spielern" und eine mangelhafte Chancenverwertung. Zu Hause allerdings haben die Blue Devils den Tabellenvierten zwei Mal bezwungen: Ende September mit 2:1 nach Verlängerung und am Tag vor Silvester mit 4:1.

Abwehr-Notstand


Die Weidener reisen nicht ohne Sorgen nach Oberbayern. "Hinten haben wir Notstand", erklärte Berwanger angesichts der Ausfälle der Verteidiger Ludwig Synowiec und Florin Ketterer. Für Synowiec - er wurde am Mittwoch zum zweiten Mal operiert - ist die Saison nach seiner Schultereckgelenkssprengung beendet. Ob es bei Ketterer (Fingerbruch) für die Pre-Play-offs vom 4. bis 8. März reicht, muss sich zeigen. Nach Thomas Schreier wird mit Veit Holzmann ein weiterer Stürmer in die Abwehr wechseln. "Das haben wir im Training ausprobiert", sagte der Coach.

Ein weiterer Grund für diese Maßnahme ist, dass Berwanger im dritten Sturm Dominik Schopper neben Philipp Siller und Michael Kirchberger aufbieten will: "Dominik hat es nicht verdient, dass ich ihn wieder rausnehme." Wieder dabei ist Jakub Wiecki. Er ist aber ebenso wie Stefan Ortolf, der vergangene Woche sein Comeback feierte, noch nicht bei 100 Prozent. Nicht im Aufgebot ist Lukas Zellner, der am Freitag mit der Jugend das wichtige Match der Bayernliga-Qualifikation in Selb bestreitet.

Auch die Tölzer, die den Platz unter den "Top 4" behaupten wollen, sind nicht frei von Sorgen. Trainer Axel Kammerer setzt normal auf vier Reihen, doch momentan stehen nur drei zur Verfügung. Lubos Velebny, Pascal Sternkopf, Stefan Mechel und Maximilian Hörmann sind verletzt, Julian Kornelli ist mit der U19-Nationalmannschaft unterwegs. Zudem fehlt Christoph Fischhaber nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe am Dienstag in Schönheide.

Aufgebot Blue Devils: Hönkhaus, Huber - Herbst, Wolsch, Willaschek, Schreier, Nägele, Holzmann, Salinger - Wiecki, Jirik, Ortolf, Waldowsky, Divisek, Laliberte, Siller, Kirchberger, Schopper, F. Zellner
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