Eishockey Oberliga Süd
Salinger nicht mehr im Kader

Die Blue Devils treffen in den nächsten fünf Tagen auf Regensburg, Deggendorf und Selb. Nicht mehr dabei ist Verteidiger Lukas Salinger (Zweiter von rechts, Szene aus dem Vorjahr gegen Regensburg). Der 21-Jährige ist diese Woche auf eigenen Wunsch aus dem Kader ausgeschieden. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
28.10.2016
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Erst Regensburg, dann Deggendorf und zum Abschluss vor der Länderspielpause Selb: Die Blue Devils stehen vor drei schweren Partien innerhalb von fünf Tagen. Ein Spieler gehört dabei nicht mehr zum Weidener Aufgebot.

Nach den guten Leistungen in Bad Tölz (2:3) und gegen Selb (2:3 n.V.), die nur mit einem Zähler belohnt wurden, stehen die Blue Devils vor den nächsten drei hohen Hürden. "Diese drei Spiele haben es in sich. Wir sind punktemäßig gut im Soll und wollen wie ein Eichhörnchen weiter Punkte sammeln", sagt Devils-Trainer Markus Berwanger. Der Tabellenvierte Weiden (16 Punkte) gastiert am Freitag (20 Uhr) beim EV Regensburg (3./16), empfängt am Sonntag (18.30 Uhr) den Deggendorfer SC (5./16) und reist schließlich am Dienstag (Allerheiligen, Beginn 18 Uhr) zum aktuellen Spitzenreiter VER Selb (19).

Auf eigenen Wunsch


Ein Eigengewächs ist in diesen Partien nicht mehr dabei. Verteidiger Lukas Salinger sei in dieser Woche auf eigenen Wunsch aus dem Kader ausgeschieden, hieß es am Donnerstagabend in einer kurzen Pressemitteilung. Die Entscheidung habe der 21-Jährige den sportlich Verantwortlichen kurzfristig mitgeteilt. Die sportliche Leitung der Blue Devils und der Vorstand des 1. EV Weiden bedauern die Entscheidung. "Das kam für uns alle überraschend", sagte Coach Berwanger.

Der EV Regensburg ist nach einem durchwachsenen Start in Schwung gekommen. Am vergangenen Sonntag stürzte die Truppe von Trainer Doug Irwin Tabellenführer EC Bad Tölz mit 6:1 vom Thron. Berwanger telefonierte mit seinem Tölzer Kollegen und Freund Axel Kammerer und der habe Regensburg in höchsten Tönen gelobt: "Eine sehr gute Mannschaft, wir hatten keine Chance." Der Weidener Trainer weiß nicht nur wegen Kammerers Aussage, was sein Team heute in der Donau-Arena erwartet. Erschwerend kommt hinzu, dass mit Patrick Schmid der beste Torschütze nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Selb gesperrt ist. "Dieser Ausfall wiegt schwer", sagt Berwanger, "denn Schmid ist immer für ein Tor gut. Außerdem wäre seine körperliche Präsenz gerade gegen Regensburg wichtig."

Lehr heute im Kasten


Zwischen den Pfosten steht heute in Regensburg Förderlizenztorwart Philip Lehr von den Nürnberg Ice Tigers. "Ich denke, die Pausen durch das Wechselspiel tun auch Fabian Hönkhaus gut. Das sieht man an seinen Leistungen", erklärte Berwanger. Am Sonntag gegen Deggendorf ist dann wieder Hönkhaus, der zuletzt in Bad Tölz und gegen Selb überragend hielt, als Nummer 1 gesetzt. Auch Patrick Schmid ist nach seiner Sperre wieder dabei. Ob ein Förderlizenzspieler - Jens Meilleur oder Patrik Rypar - kommt, entscheidet sich kurzfristig. Deggendorf schätzt Berwanger als "spielerisch gute Mannschaft mit zwei starken Ausländern". Der US-Amerikaner Kyle Gibbons führt mit acht Treffern die Torjägerliste an und der Kanadier Curtis Leinweber ist mit 14 Assists der beste Vorbereiter der Oberliga Süd.

Blue Devils: Lehr, Hönkhaus, Huber - Herbst, Nägele, Sevo, Schreier, Willaschek, Synowiec - Heinisch, Jirik, Tapio, Siller, Abercrombie, Schreyer, Waldowsky, Kirchberger, Babic, Zellner, Schmid (nur Sonntag)
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