Eishockey Oberliga Süd
Wechselspiel an der Spitze

Sport
Weiden in der Oberpfalz
27.10.2016
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Acht Spieltage sind in der Oberliga Süd absolviert und an der Spitze zeichnet sich ein deutlich spannenderer Verlauf als im Vorjahr ab. Bisher gab es bereits vier verschiedene Tabellenführer. Die Plätze eins und acht sind nur durch sechs Zähler getrennt. Dahinter klafft allerdings eine große Lücke.

Durch den 3:2-Derbysieg nach Verlängerung bei den Blue Devils Weiden (4./16 Punkte) haben die Selber Wölfe (1./19) erstmals in dieser Saison die Tabellenführung übernommen. Sie lösten den EC Bad Tölz (2./17) ab, der am Freitag die Blue Devils vom Thron gestürzt hatte, zwei Tage später aber beim EV Regensburg (3./16) mit 1:6 unterging. Der Deggendorfer SC (5./16), der vier Mal an der Spitze stand, hat nach 12 Punkten zum Auftakt in den folgenden 4 Partien nur 4 Zähler geholt.

Drei Spiele in fünf Tagen


Die Teams der Oberliga Süd stehen vor drei Spielen innerhalb von fünf Tagen - am Freitag, Sonntag und Dienstag (Allerheiligen). Danach geht es in die Länderspiel-Pause, fortgesetzt wird die Runde am Freitag, 11. November.

Gibt es am Freitag erneut einen Wechsel an der Tabellenspitze? Der VER Selb läuft Gefahr, sofort wieder abgelöst zu werden. Die Oberfranken gastieren beim EV Landshut (6./15), der nach schwachem Start zuletzt vier Dreier in Folge einfuhr. Übrigens waren Landshut und der Höchstadter EC (8./13) die beiden einzigen Teams, die am vergangenen Wochenende sechs Punkte holten. Sollte Selb in Landshut als Verlierer vom Eis gehen, wäre vermutlich der EC Bad Tölz der Nutznießer. Die Löwen stehen beim EHV Schönheide (11./3) vor einer lösbaren Aufgabe. Und diesmal könnte die Tabellenführung länger halten als nach dem ersten und siebten Spieltag, denn die nächsten Gegner der Tölzer sind der EHC Waldkraiburg (10./6) und der ERC Sonthofen (12./3).

Oberpfalzderby am Freitag


Als Überraschungs-Spitzenreiter waren die Blue Devils ins vergangene Wochenende gestartet, als Vierter haben sie es beendet. Doch trotz der Niederlagen in Bad Tölz (2:3) und gegen Selb (2:3 n.V.) können die Weidener erhobenen Hauptes auf die beiden Top-Spiele zurückblicken. "Es ist sehr schade für das Team, weil es gegen zwei große Gegner zwei tolle Spiele gemacht hat, aber nur einen von sechs möglichen Punkten geholt hat", sagte Trainer Markus Berwanger. Jetzt müsse er dafür sorgen, dass seine Mannschaft vor den nächsten drei schweren Spielen die Köpfe nicht hängen lasse. Am Freitag reisen die Blue Devils ohne ihren mit sechs Treffern besten Torschützen Patrick Schmid (Sperre nach Spieldauerdisziplinarstrafe) zum Oberpfalzderby nach Regensburg. Am Sonntag gastieren die Deggendorfer in der Hans-Schröpf-Arena und an Allerheiligen bietet sich den Devils in Selb die schnelle Chance zur Revanche.

Während auf den acht Play-off-Plätzen aktuell ein dichtes Gedränge herrscht, haben die vier Teams dahinter schon etwas den Anschluss verloren. Das sind die Nachrücker aus der Bayernliga, Lindau und Waldkraiburg (beide 6 Punkte), sowie Schönheide und Sonthofen (beide 3).
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