Eishockey
Oberligisten machen Druck auf den DEB

Sport
Weiden in der Oberpfalz
30.05.2016
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Die Eishockey-Oberliga Süd zieht an einem Strang: Gemeinsam möchten die Vereine für eine vernünftige Ligenstärke in der Saison 2016/17 eintreten. Dieses Vorhaben geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Sonntag hervor.

Es besteht die Gefahr, dass die Oberliga Süd in der kommenden Saison nur mit neun Vereinen dasteht. Die Gründe: Der EHC Klostersee hat sich aus der Oberliga zurückgezogen, und der DEL-Club Hamburg Freezers verschwindet von der Bildfläche. Es könnte sein, dass Bremerhaven in die DEL nachrückt und Regensburg oder Heilbronn in die DEL2. Für die Oberliga Süd eine höchst problematische Entwicklung. Die Vereine wollen das nicht einfach so hinnehmen und haben sich jetzt organisiert.

Bei einem Treffen von Vertretern aller Clubs am Donnerstag wurde ein Sprecherausschuss gebildet. Stefan Endraß (EV Landshut), Peter Gast (EC Peiting) und Thomas Maban (Tölzer Löwen) bilden dieses Gremium, das künftig die Belange der Süd-Oberligisten gegenüber dem Deutschen Eishockey Bund (DEB) vertreten soll. "Es war ein super Treffen", berichtet Maban. "Die Stimmung war sehr positiv. Wir haben alle Beschlüsse einstimmig gefasst. Die Liga zieht an einem Strang."

Nicht bei der Ligentagung


Der erste Einsatz für den Sprecherausschuss steht in der kommenden Woche an: Dann ist ein Treffen mit Vertretern des DEB geplant. An der vom DEB in Ratingen einberufenen Ligentagung am Wochenende nahmen die Süd-Oberligisten nach einem einstimmigen Beschluss dagegen geschlossen nicht teil.
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