Eishockey
Schwache Devils-Defensive

Das Hinspiel (Szene mit Philipp Siller vor dem Peitinger Kasten) gewannen die Blue Devils gegen den EC Peiting mit 5:3. Im Rückspiel am Sonntag zogen die Weidener mit 6:9 den Kürzeren. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
28.11.2016
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"Tag der offenen Tür" in Peiting: 15 Tore fielen in der Oberliga-Partie zwischen dem ECP und den Blue Devils. Beide Teams vernachlässigten die Defensivarbeit, die unterlegenen Weidener noch mehr als die Gastgeber. Zudem hatten beide Keeper der Oberpfälzer nicht ihren besten Tag erwischt.

Peiting. "Sechs Tore sollten eigentlich reichen, dass man nicht leer ausgeht", sagte Markus Berwanger nach der 6:9 (3:4, 2:4, 1:1)-Niederlage der Blue Devils beim EC Peiting. Der Gastgeber habe gute Stürmer und spiele extrem offensiv, "doch wir haben heute nicht gut verteidigt". Am Sonntag kam erschwerend hinzu, dass beide Torhüter - Fabian Hönkhaus und ab dem zweiten Drittel Daniel Huber - nicht in Bestform waren. "Mein Co-Trainer Florian Zellner hat mir gerade die Schussstatistik mitgeteilt", erklärte Berwanger nach dem Match. Bei 23 Versuchen trafen die Peitinger 9 Mal ins Schwarze.

2:0-Führung der Devils


Dabei hatte das Match für die Blue Devils so gut begonnen. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 28 Sekunden schossen Ralf Herbst und Patrick Schmid die Weidener in der 4. Minute mit 2:0 in Führung. Doch die Freude währte nicht lange. "Die ersten zwei Schüsse auf unser Tor waren drin. Die könnte man auch haben", sagte Berwanger zu den Treffern von Jonas Wolter (5./Überzahl) und Jonas Lautenbacher (6.). Michael Kirchberger (7.) brachte die Gäste noch einmal in Führung - es war die letzte in diesem Match. Bis zum Drittelende drehten Ty Morris (10.) und Anton Saal (19./5:3-Überzahl) die Partie. Marcel Waldowsky reklamierte nach dem 4:3 für Peiting zu heftig und handelte sich eine Zehnminutenstrafe ein. In dieser Zeit kam Lukas Zellner im dritten Sturm zum Einsatz.

Zu Beginn des zweiten Drittel löste Daniel Huber Fabian Hönkhaus im Weidener Kasten ab. Es dauerte nicht lange, bis auch Huber das erste Mal hinter sich greifen musste. Bei Peitinger Unterzahl traf Dominic Krabbat zum 5:3 (23.). Als Matt Abercrombie im Powerplay den Anschlusstreffer erzielte (28.), keimte wieder Hoffnung auf. Doch dann sorgten die Peitinger mit drei Toren innerhalb von knapp vier Minuten für die Vorentscheidung: Florian Stauder (29.), Sean Morgan (30.) und Dominic Krabbat (33.) erhöhten auf 8:4. Kurz vor Drittelende verkürzte Ralf Herbst mit seinem zweiten Treffer auf 5:8 (40.). Im Schlussabschnitt durften dann beide Teams jeweils noch einmal jubeln. Anton Saal (48.) erhöhte auf 9:5 und der Kanadier Matt Abercrombie (55./Überzahl), ebenfalls Doppeltorschütze, stellte den Endstand her.

Freitag in Schönheide


Durch die Niederlage sind die Blue Devils mit 26 Punkten hinter Landshut (6./27) auf Rang sieben zurückgefallen. Am Wochenende stehen zwei wichtige Partien auf dem Programm. Am Freitag treten die Weidener beim zu Hause noch punktlosen Schlusslicht EHV Schönheide (12./5) an. Am Sonntag um 18.30 Uhr gastiert der Höchstadter EC (8./20) in der Hans-Schröpf-Arena.
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