Eishockey
VER Selb nicht zu stoppen

12 Siege in 13 Spielen: Die Selber Wölfe (Szene vom 8:3-Erfolg gegen die Blue Devils Weiden) dominieren in der Oberliga Süd das Geschehen und führen die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an. Die Weidener, die am Wochenende auf Sonthofen und Landshut treffen, liegen auf Platz sechs. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
17.11.2016
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Der VER Selb schickt sich an, in die letztjährige Rolle des EV Regensburg zu schlüpfen. Im Vorjahr dominierte die Mannschaft von Trainer Doug Irwin die Hauptrunde der Oberliga Süd nach Belieben, jetzt haben die Oberfranken nach 13 Spielen 12 Siege auf dem Konto. Die Blue Devils liegen als Sechster im Tabellenmittelfeld.

Der VER Selb (1./34 Punkte) lässt sich auch von personellen Problemen nicht aufhalten. Beim Start nach der Deutschland-Cup-Pause fehlte der gesperrte Stammkeeper Sebastian Stefaniszin, dennoch gab es einen 5:2-Erfolg beim Deggendorfer SC (2./28). In der harten Partie mit drei Spieldauerdisziplinarstrafen (eine gegen den DSC und zwei gegen Selb) und einer Matchstrafe gegen den Deggendorfer Travis Martell glänzte Kyle Piwowarczyk als vierfacher Torschütze. Zwei Tage später fehlten beim 4:2-Sieg (nach 0:2- Rückstand) gegen den EV Regensburg (3./27) die gesperrten Landon Gare und Peter Hendrikson.

Selb: Neun Siege in Folge


Die Serie der Selber Wölfe steht inzwischen bei neun Siegen in Folge. Die bisher einzige Niederlage gab es am vierten Spieltag mit 0:3 zu Hause gegen den EC Peiting (5./25). Endet die Serie der Oberfranken ausgerechnet am Sonntag in Peiting? Oder vielleicht schon am Freitag, wenn der auswärtsstarke EHC Waldkraiburg (9./14) in Selb aufkreuzt. Der amtierende Bayernliga-Meister holte 13 seiner 14 Punkte in der Fremde.

Neben Waldkraiburg kommen zwei andere Teams "unter dem Strich" langsam in Fahrt. Der EV Lindau (10./11) feierte zuletzt zwei Siege und der ERC Sonthofen (11./8) sorgte mit dem 4:2-Erfolg gegen den EC Bad Tölz (4./26) für Aufsehen. Nach dem 0:2-Rückstand wendeten die Allgäuer mit vier Toren innerhalb von 189 Sekunden das Blatt. Schon zwei Tage zuvor hatte Sonthofen beim 4:5 nach Verlängerung in Peiting im Schlussdrittel einen 1:4-Rückstand wettgemacht. Im Tabellenkeller kommt nur Schlusslicht EHV Schönheide (12./5) - zu Hause noch ohne Punkt - nicht in die Spur.

Devils gegen Landshut


Die Blue Devils Weiden (6./20) haben nach der Länderspiel-Pause vier Zähler eingefahren. Sie führen fünf Punkte hinter Peiting das Mittelfeld an, zu dem der EV Landshut (7./19) und der Höchstadter EC (8./17) gehören. Der Vorsprung auf Rang neun beträgt sechs Punkte - definitiv kein Grund, sich auszuruhen. Am Freitag reist die Truppe von Trainer Markus Berwanger zum aufstrebenden ERC Sonthofen. Eine Niederlage im Allgäu würde den Druck vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Tabellennachbar EV Landshut erhöhen.

Gibbons der Top-Torjäger


Die Torjägerliste führt weiterhin der Deggendorfer Kyle Gibbons mit 18 Treffern klar an. Neuer Zweiter ist der Selber Kyle Piwowarczyk (13) vor dem Höchstadter Ales Kreuzer und Achim Moosberger vom VER Selb (beide 11). Auf Rang elf liegen zusammen mit drei weiteren Akteuren die Weidener Matt Abercrombie und Marcel Waldowsky mit jeweils 8 Toren. In der Scorerliste führt Piwowarczyk mit 25 Punkten vor seinem Selber Teamkollegen Landon Gare, dem Regensburger William Trew und dem Deggendorfer Curtis Leinweber (alle 24). Der beste Scorer der Blue Devils ist an Position sieben Kapitän Ales Jirik mit 22 Punkten (7 Tore und 15 Vorlagen).
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