Endspiel für den "Sportinator"
Ernst Werner geht in Ruhestand

Ernst Werner. Bild: Wilck
Sport
Weiden in der Oberpfalz
01.07.2016
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Der "Sportinator" geht in Ruhestand: Am 31. Juli endet die Dienstzeit von Ernst Werner nach fast 40 Jahren in der Pestalozzischule Weiden. Bei der Schulleiterkonferenz in Neustadt/WN wurde der engagierte Pädagoge und leidenschaftliche Sportler bereits jetzt verabschiedet. Schulrätin Elisabeth Junkawitsch blickte auf seine "unglaublich erfolgreiche Arbeit in der Schule und im Sport" zurück.

Nach der Ausbildung zum Fachlehrer für Leibesübungen im Sportzentrum der Universität Regensburg absolviert er 1979 die zweite Fachlehramtsprüfung. Bereits in seiner ersten Beurteilung ist die Rede von der besonderen Neigung und Befähigung: Er wird zum "Sportberater für Spiele". In der Folge engagiert sich Werner sowohl in Schule als auch im Verein als Sport-Obmann, als Übungsleiter für Skilanglauftouren, als Betreuungslehrer und auch in der Mitarbeit im Seminar der Volksschullehrer, als BLSV-Kreisvorsitzender und Fachbetreuer für die Bereiche Sport und Werken. 1993 wird er Fachberater Sport und Geschäftsführer des Arbeitskreises Schulsport. Junkawitsch: "Diese Auflistungen stellen aber nur einen kleinen Ausschnitt deines Tuns dar."

Als besondere Veranstaltung hob sie die Aktion "Kinder helfen laufend" hervor. Der Erlös ging an Initiativen wie "Lichtblicke", an soziale Projekte und die Schulen. Werner habe seinen Beruf immer als Berufung gesehen. Von seinen Fachbetreuerkollegen erhielt er ein Plakat mit dem Spruch: "Freut dich dein Tun, brauchst du dein Leben lang nicht arbeiten!" Die anwesenden Vertreter der Regierung bedauerten, eine große Stütze und Persönlichkeit zu verlieren.

Nach längeren Standing-Ovations fiel es Werner sichtlich schwer, die passenden Worte zu finden. Er bedankte sich für das große Vertrauen sowie die hervorragende Zusammenarbeit auf allen Ebenen. "Mit etwas Stolz erfüllt mich die Tatsache, dass einer meiner Söhne in meine Fußstapfen tritt."
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