Erstmals im Viertelfinale
Weidener Kegler gelingt Überraschung in Rudolstadt

Sport
Weiden in der Oberpfalz
04.01.2016
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Die Kegler des SCK Gut Holz SpVgg Weiden haben erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im DKBC-Pokal das Viertelfinale erreicht. Beim Nord/Ost-Zweitligisten ESV Lok Rudolstadt setzten sich die Weidener am Samstag mit 6:2-Mannschaftspunkten und 3396:3353 Holz entscheidend durch.

Die Weidener SKC-Kegler haben einen gelungenen Start ins neue Jahr hingelegt. Beim heimstarken Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord/Ost im thüringischen Rudolstadt wehrten sich die Oberpfälzer nach Leibeskräften und setzten sich schlussendlich verdientermaßen durch. Vom Start weg lag Weiden trotz der engen Duelle, alle Spiele endeten 2:2, im Gesamtergebnis knapp vorn und konnte den entscheidenden Vorsprung im Schlussdurchgang sogar noch ausbauen. Lok Rudolstadt stellte mit Daniel Barth (602) zwar den Tagesbesten, erreichte gegen Weiden aber in keiner Phase der Begegnung wirklich Volldampf.

Immer mit Anlaufzeit


In den Anfangspaarungen hatte Markus Schanderl Heiko Krause immer unter Kontrolle und punktete bei 2:2 Satzpunkten mit 567:534 Holz über die Kegelpunkte. Der zweite Mannschaftspunkt ging an die Hausherren. Thomas Immer benötigte gegen Felix Gießler eine etwas zu lange Anlaufzeit. Sein Endspurt auf den Bahnen drei und vier kam etwas zu spät. So ging auch dieser Vergleich zwar 2:2 unentschieden aus, aber mit 553:538 Holz ging der Mannschaftspunkt an die Gastgeber.

Bei dem 1:1-Zwischenstand machten sich die Hausherren trotz eines Rückstands von 18 Holz noch keine großen Sorgen. Das änderte sich aber nach dem Mitteldurchgang. Zwar verspielte Stefan Heitzer auf der letzten Bahn den möglichen Sieg gegen den Tagesbesten Daniel Barth (602), aber Michael Gesierich machte das mit dem Sieg über René Stephan (582:549) wieder wett.

Die Entscheidung musste also auf den Schlussbahnen fallen, wobei die Hausherren voll auf ihre Heimstärke setzten und sich immer noch Chancen ausrechneten, die "Albe-Janson-Bahnen" als Sieger zu verlassen. Da hatten Stefan Schmucker und Thomas Schmidt aber etwas dagegen. Vor den letzten 30 Schub lagen die SKC-Akteure nämlich mit jeweils 2:1-Satzpunkten und insgesamt 55 Kegelpunkten vorne. Diesen Vorsprung ins Ziel zu retten, war daher das Gebot der Stunde. Und Schmucker und Schmidt ließen sich von Lars Bliesath und Alexander Conrad nicht aus der Fassung bringen. Beide konnten zwar den Satzpunkt nicht auf ihrem Konto verbuchen, verloren aber nur zwölf Kegelpunkte, so dass bei erneutem 2:2-Endstand die beiden Mannschaftspunkte wegen der jeweils höheren Holzzahl an die Gäste gingen.
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