Fußball
Abstiegskampf im Fokus

Der Kemnather Christian Ferstl (rechts) fokussiert den Ball und wird dabei von einem Amberger Spieler bedrängt. Der SVSW verlor gegen den Spitzenreiter mit 0:2. Ob die Kemnather bei der DJK Ensdorf einen extrem wichtigen Dreier einfahren, ist fraglich. Die DJK ist immerhin Fünfter. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
22.04.2016
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Dass der FC Amberg II in der kommenden Saison in der Landesliga kickt und der SV Sorghof auf dem Aufstiegs-Relegationsplatz ins Ziel kommt, ist so gut wie sicher. Wer absteigt, ist dagegen weiter ungewiss. Es gibt jede Menge Kandidaten.

Durch die zuletzt starken Auftritte des SV Kulmain (14. Rang/24 Punkte) mit vier Siegen in Folge, wurde der Abstiegskampf der Bezirksliga Nord noch einmal zusätzlich befeuert. Fünf Spieltage vor dem Ende bangt wohl noch die Hälfte der Teams. Nach dem 2:0-Pflichterfolg beim sieglosen Schlusslicht SC Luhe-Wildenau (16./2) empfängt die Drechsler-Elf den SC Katzdorf (9./33). Mit einem Erfolg könnte der SVK erstmals in dieser Saison auf einen Nichtabstiegsplatz springen. Ein Gästedreier wäre ein großer Schritt zum Klassenerhalt für den SC.

Grafenwöhr unter Druck


Die Sportvereinigung Grafenwöhr (11./30) spielte nach der Winterpause ebenfalls groß auf und holte sogar 16 Punkte. Durch das 0:3 in der Vorwoche beim 1. FC Schwarzenfeld (3./47) steht die Richter-Truppe wieder unter Zugzwang. Nun kreuzt die SpVgg Vohenstrauß (8./35) auf, die in der Vorwoche dem SV Sorghof (2./54) mit 1:2 unterlag. Jedoch ist die SpVgg auswärts mit bislang zehn Zählern nicht gerade eine Macht.

Nach zuvor sieben Punkten aus drei Spielen gab es für den SVSW Kemnath (15./24) eine zu erwartende 0:2-Pleite gegen Spitzenreiter FC Amberg II (1./59), die sich die Mannschaft aus dem Altlandkreis eigentlich nicht erlauben durfte. Nun führt die Reise zur DJK Ensdorf (5./42), für die die Saison praktisch gelaufen ist. Dort zählt für den Aufsteiger nur ein Sieg.

Auf eine Niederlage des SV Hahnbach (13./26) gegen die SpVgg Pfreimd (4./43) hoffen die genannten Abstiegskandidaten. Auch wenn für die SpVgg in Richtung Aufstiegsrelegation nichts mehr geht, wartet auf den Inhaber des Abstiegs-Relegationsrangs ein Gegner mit viel Selbstvertrauen im Gepäck: So fertigte der Tabellenvierte in der Vorwoche den SV Schwarzhofen (6./41) mit 5:1 ab.

Derby in Wernberg


Nur drei Punkte aus den letzten drei Spielen - durch diesen Umstand wartet der TSV Detag Wernberg (10./32) bei sechs Zählern Vorsprung weiter auf den vorzeitigen Klassenerhalt. Am Sonntag steigt das Landkreisderby gegen den 1. FC Schwarzenfeld. Durch eine mögliche Niederlage würde der TSV in den Abstiegsstrudel gelangen. Der 1. FC hat noch Restchancen auf den zweiten Tabellenrang. In der Vorrunde behielt der Tabellendritte mit 2:0 die Oberhand.

Position an Spitze festigen


Den komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung will Tabellenführer FC Amberg II (1./59) gegen den FV Vilseck sichern. Gar sieben Zähler Differenz auf Rang drei besitzt der SV Sorghof (2./54). Diese dürfte im Duell gegen Abstiegskandidat SV Freudenberg (12./27) nicht kleiner werden. Keine sportliche Bedeutung besitzt die Begegnung des SV Schwarzhofen gegen den bereits abgestiegenen SC Luhe-Wildenau.

26. Spieltag

Freitag, 18 Uhr: FC Amberg II - FV Vilseck; Samstag, 16 Uhr: TSV Detag Wernberg - 1. FC Schwarzenfeld; Sonntag, 15 Uhr: SV Hahnbach - SpVgg Pfreimd, SV Schwarzhofen - SC Luhe-Wildenau, SV Kulmain - SC Katzdorf, SV Grafenwöhr - SpVgg Vohenstrauß, DJK Ensdorf - SVSW Kemnath, SV Freudenberg - SV Sorghof
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