Fußball
Benjamin Werner zur SpVgg SV Weiden

Vier Jahre trug Benjamin Werner (rechts) das Trikot des FC Amberg. Nun kehrt der Angreifer zur SpVgg SV Weiden zurück, für die er zuletzt in der Saison 2006/07 spielte. Unsere Szene zeigt Werner beim Kopfballduell mit dem Weidener Michael Riester in einem Bayernligaderby im März 2015 (1:1). Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
17.08.2016
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Die SpVgg SV Weiden hat auf die Verletzungsmisere im Offensivbereich reagiert. Ab September wird Benjamin Werner wieder für die Schwarz-Blauen stürmen. Der Vertrag läuft vorerst bis zum Jahresende.

(af) Der 30-jährige Angreifer kommt vom Bayernliga-Konkurrenten FC Amberg, für den er vier Jahre lang gespielt hatte. In der laufenden Saison kam Werner bei den Vilsstädtern, die nach dem Regionalligaabstieg einen personellen Umbruch eingeleitet hatten, nicht zum Einsatz. Der Angreifer erzielte in Amberg in vier Spielzeiten 41 Tore in der ersten Mannschaft. Zuvor spielte er beim SV Etzenricht vier Jahre in der Landesliga und verbuchte dort 55 Treffer. Zuletzt hatte Werner, der der SpVgg Vohenstrauß entstammt, in der Spielzeit 2006/07 für die damalige SpVgg Weiden gekickt.

"Benjamin kann uns in der jetzigen Situation mit seiner Erfahrung und seiner Torgefahr weiterhelfen", sagt Trainer Tomas Galasek. Der Rückkehrer soll vor allem die Lücke schließen, welche der Ausfall von Ralph Egeter verursacht hat. Egeter fehlte verletzungsbedingt bereits in der gesamten Vorbereitung und plagt sich seit seinem Comeback weiterhin mit muskulären Problemen herum. "Wir müssen auf unbestimmte Zeit auf Ralph verzichten. Er kann seit Wochen nicht ohne Schmerztabletten spielen. Ihm haben wir eine Zwangspause verordnet", erklärt Galasek.

Benjamin Werner hat sich in den letzten Wochen bei seinem Heimatverein in Vohenstrauß fit gehalten. Er hofft, mit seinem neuen Verein schnell in die Erfolgsspur zu kommen. "Ich möchte mich beruflich in und um Weiden bewerben, nachdem ich mein Studium abgeschlossen habe. Ich sehe gute Chancen, mich hier bei der SpVgg zu präsentieren", meint der 30-Jährige. "Ich hatte sicherlich bessere finanzielle Angebote, aber ich will auf hohem Niveau Fußball spielen." Von dem Neuzugang erhofft sich Galasek positive Impulse im Offensivbereich: "Wir sind im Angriff noch nicht da, wo wir gerne wären, und wünschen uns einen Schub innerhalb des Teams."

Zurzeit befindet sich am Wasserwerk ein Torwart im Probetraining, nachdem man sich letzte Woche nach dem Pokalspiel von Ersatzkeeper Jakub Richter getrennt hat. Über die Gründe wurde Stillschweigen vereinbart.

Benjamin kann uns in der jetzigen Situation mit seiner Erfahrung und seiner Torgefahr weiterhelfen.SpVgg-SV-Trainer Tomas Galasek
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