Fußball
DJK Weiden: Auf keinen Fall verlieren

Niklas Aha versucht einen Torschuss: Gegen den SV Anadoluspor wollen sich die Angreifer der DJK Weiden treffsicher zeigen. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
09.04.2016
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In der Kreisklasse Ost könnte Tabellenführer DJK Weiden (42) beim Zweiten SV Anadoluspor Weiden (37) mit einem Sieg für eine Vorentscheidung in der Meisterschaftsfrage sorgen. Am Tabellenende ist von einer Vorentscheidung in Sachen Abstieg zu sprechen, wenn der SV Pfrentsch (12) im Derby in Eslarn zum 14. Mal als Verlierer vom Platz geht. In Floß (18) hebt Trainer Michael Nordgauer warnend nicht nur den Zeigefinger, sondern die ganze Hand.

SV Altenstadt/WN So. 15.00 SV Altenstadt/Voh.

Die gut stehende Abwehr war nach den Worten von Trainer Thorsten Trinkner der Garant für den Husarenstreich bei Anadoluspor. Dazu kam der eiserne Wille, Punkte mitzunehmen. "Wir haben diese Woche hart gearbeitet, um die gezeigte Leistung erneut abrufen zu können", sagt Trinkner. Drei Spiele, drei Siege - eine makellose Bilanz, die Gästetrainer Stephan Schmucker vorweisen kann. Gegen Waldthurn bescheinigt er seinem Team erneut ein gutes Spiel. Platz sechs täuscht, weil es nur sieben Punkte zum Abstiegsplatz sind. Darum will man einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt machen.

FSV Waldthurn So. 15.00 FC Luhe-Markt

Nur zu Spielbeginn hat der FSV seinen Coach Markus Dagner in Altenstadt/Voh. mit Pressing und Zweikampfverhalten überzeugt: Dann wurde beim Gegentor ganz tief geschlafen. "Einige laufen ihrer Form hinterher", konstatiert Dagner. Gegen Luhe ist eine andere Einstellung nötig, zumal es nach hinten immer enger wird. Schwer enttäuscht zeigt sich FC-Trainer Georg Ramsauer über das, was das Team gegen Pleystein auf den Platz gebracht hat. Stümperhafte Abwehrfehler auf Niveau einer C-Jugend sah er. Ramsauer appelliert an die Führungsspieler, dass sie die Ärmel hochkrempeln. Das Team hat Potenzial und darum ärgert ihn so ein Auftreten. Lehner und Hammer werden fehlen.

SpVgg Pirk So. 15.00 SpVgg Vohenstrauß II

SpVgg-Coach Stefan Kleber stapelt noch immer tief, weil er angesichts von 14 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz davon spricht, dass man dem Ziel Klassenerhalt immer näher kommt. Für das Auftreten in Floß gibt es ein Kompliment an die Truppe. "Nun müssen wir nachlegen und endlich mal eine Top-Mannschaft besiegen", fordert Kleber. Der Gast hatte sich angesichts der Personalsorgen gegen Eslarn kaum etwas ausgerechnet. Aber es wurde dank der kämpferischen Leistung ein Sieg. Da alle drei Vohenstraußer Teams gleichzeitig spielen, bleibt die Personalsituation weiter angespannt.

SV Störnstein So. 15.00 SV Floß

Störnsteins Trainer Tobias Schiener erkannte bei seinem Team in Neukirchen eine erneute Leistungssteigerung, dies vor allem in der ersten Hälfte. Schiener ist sich sicher, dass das Derby eine andere Hausnummer wird. Er muss auf Georg Kölbl (Urlaub) verzichten. Hinter dem Einsatz von Stifter, Confal und Johannes Schell stehen Fragezeichen. Gästecoach Michael Nordgauer schüttelt den Kopf angesichts des erneut schwachen Spiels gegen Pirk. Bis auf die ersten 20 Minuten hat sein Team nur 50 Prozent Leistung gebracht. Für Nordgauer ist es aber auch nicht einfach, fünf wichtige Spieler zu ersetzen. Trotzdem, muss eine andere Einstellung her, sonst geht es nach unten.

TSV Pleystein So. 15.00 DJK Neukirchen/Chr.

Der positive Auftritt in Luhe ist für den TSV die Basis für das Derby. Diese Leistung zu bestätigen und damit den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen, lautet die Intention von Trainer Bernd Reil. Er packt seine Spieler bei der Ehre, indem er sie an die hohe Vorrundenniederlage (0:3) erinnert. Angesichts des 0:1 gegen Störnstein lässt Gästetrainer Hans-Jürgen Mühling kein gutes Haar an seiner DJK. Keine Power, lustlos und ohne Laufbereitschaft, analysiert er. "Wenn wir so auftreten wie gegen Störnstein, dann geht das Derby den Bach runter", rüttelt Mühling wach. Die Sperre von Stahl ist abgelaufen.

SV Anadoluspor So. 15.00 DJK Weiden

"Das Spitzenspiel wird für meine junge Mannschaft, die schon mehr erreicht hat als man ihr zugetraut hat, Ansporn genug sein", meint SV-Coach Akram Abdel-Haq. "Wir wollen uns selbst beweisen, dass wir es besser können als in den beiden letzten Spielen." Bei der DJK überschätzt Trainer Matthias Müller den hohen Sieg gegen Pfrentsch nicht, weil man anfangs leicht in Rückstand hätte geraten können. Im Spitzenspiel und Stadtderby muss schon eine Leistungssteigerung her, ist sich Müller sicher. Die oberste Devise heißt, keinesfalls verlieren und den Abstand halten. Man hat das Heft selbst in der Hand und will es auch nicht wieder hergeben.

TSV Eslarn So. 15.00 SV Pfrentsch

Der TSV steht nach der Niederlage in Vohenstrauß unter Zugzwang. Trainer Markus Karl warnt aber davor, das Derby als "gefundenes Fressen" zu betrachten, auch wenn der Nachbar Letzter ist. Sonst gibt es ein böses Erwachen. Dass der ehemalige zweite Vorsitzende Manuel Meckl nun als Trainer erstmals nach Eslarn kommt, birgt eine weitere Brisanz. Fehlen werden Sebastian Lindner und Andreas Bock. Freude weckt es nicht bei SV-Trainer Manuel Meckl, dass der TSV, bei dem er groß geworden ist, seinem Team quasi den "Laufpass" geben kann. Geschenke sind nicht zu erwarten, weil es für die Gastgeber um viel geht.

20. Spieltag

Pirk - Vohenstrauß II So. 15.00

Altenstadt/WN - Altenstadt/Voh. So. 15.00

Pleystein - Neukirchen So. 15.00

Waldthurn - Luhe-Markt So. 15.00

Störnstein - Floß So. 15.00

Anadoluspor - DJK Weiden So. 15.00

Eslarn - Pfrentsch So. 15.00



1. DJK Weiden 19 38:20 42

2. SV Anadoluspor Weiden 19 35:12 37



3. TSV Eslarn 19 45:23 36

4. SpVgg Vohenstrauß II 19 42:27 35

5. SpVgg Pirk 19 52:37 32

6. SV Altenstadt/Voh. 19 29:31 25

7. DJK Neukirchen/St. Chr. 19 28:35 25

8. FC Luhe-Markt 19 31:42 24

9. FSV Waldthurn 19 32:29 23

10. SV Störnstein 19 31:32 22

11. SV Floß 19 28:43 18



12. SV Altenstadt/WN 19 21:38 18

13. TSV Pleystein 19 28:51 18

14. SV Pfrentsch 19 29:49 12
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