Fußball
Einziges Oberpfalzderby

Mit allen Tricks musste die SpVgg SV Weiden arbeiten, um gegen den ASV Burglengenfeld in der Vorrunde auf ein 1:1 zu kommen. Hier zerrt Michael Busch, der am Sonntag beim Rückspiel in Burglengenfeld ausfällt, einen Gegenspieler am Trikot. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
19.03.2016
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Derbyzeit in der Oberpfalz! In der Bayernliga Nord empfängt am Sonntag um 14 Uhr der ASV Burglengenfeld die SpVgg SV Weiden im Stadion im Naabtalpark. Für beide Seiten ist es eine wichtige Partie, wobei die Vorzeichen unterschiedlicher nicht sein könnten.

Mit einem torlosen Remis trennte sich die SpVgg SV am vergangenen Samstag im Spitzenspiel gegen den SV Seligenporten. Die Frage, ob dies eher in die Kategorie Punktverlust oder Punktgewinn einzuordnen ist, beantwortet sich laut Trainer Tomas Galasek in den nächsten Wochen. "Wir haben zwar nicht aufholen können, haben aber auch keinen Boden verloren. Wir müssen unsere Spiele jetzt gewinnen und da sein, wenn die oberen Teams Fehler machen." Der Relegationsrang zwei ist, mit sieben Punkten Rückstand und einer Nachholbegegnung in der Hinterhand, immer noch in Reichweite. Fakt ist auch, dass die eigene Serie auf mittlerweile elf Spiele ohne Niederlage ausgebaut werden konnte.

Das Gefühl einer Enttäuschung erlebten die Max-Reger Städter zuletzt am 12. September mit einem 1:2 beim TSV Großbardorf. Komplett anders ist dagegen die Gemengelage bei den Gastgebern. Diese sind seit nunmehr neun Spielen ohne Sieg. Nach dem 4:0 bei der DJK Don Bosco Bamberg am 27. September konnte die Mannschaft von Trainer Matthias Bösl kein Spiel mehr für sich entscheiden. So rangiert der ASV aktuell auf dem 14. Tabellenplatz, welcher Relegationsspiele zur Landesliga zur Folge haben würde. Vor allem offensiv drückt die Schwarz-Gelben der Schuh. Gerade einmal 20 Einschläge im gegnerischen Gehäuse konnte die Offensive verzeichnen, davon erzielte Sturmführer Benjamin Epifani mit neun Saisontoren knapp die Hälfte.

Beim ersten Duell der beiden Teams am 21. August im Sparda-Bank-Stadion Weiden war Epifani ebenfalls erfolgreich. Seinerzeit überraschte Burglengenfeld, auch mit einer starken Torhüterleistung seines Bruders Marco, und erkämpfte sich am Wasserwerk ein 1:1. "Wir müssen höllisch aufpassen, Burglengenfeld ist immer wieder für Überraschungen gut, ebenso ist ein Derby immer etwas Besonderes", warnt Galasek davor, den Gegner zu unterschätzen. Ferner gilt es, die eigenen Stärken umzusetzen: "Wir müssen defensiv wieder gut stehen, vorne bekommen wir unsere Chancen. Wir müssen nur cleverer vor dem Tor sein." Gegen Seligenporten, wo auch Gästetrainer Bösl sich ein Bild von der Weidener Mannschaft machte, war es laut Galasek wichtig "einfach zu spielen, weil auf dem Boden nicht mehr möglich war". Gegen Burglengenfeld hofft dieser jetzt auch auf eine "spielerische Steigerung, um die gute Defensive zu knacken".

Kader geschrumpft


Der Kader für das Nachbarschaftsderby schrumpft dabei weiter zusammen. Neben den Langzeitverletzten fehlt weiterhin Michael Busch wegen Leistenproblemen. Dazu gesellen sich mit Thomas Malette aus privaten Gründen und Matthias Heckenberger (Sprunggelenksprobleme) zwei weitere Mittelfeldakteure. Zumindest bei Heckenberger besteht allerdings noch Hoffnung auf einen Einsatz.
Wir müssen unsere Spiele jetzt gewinnen und da sein, wenn die oberen Teams Fehler machen.SpVgg-Trainer Tomas Galasek
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