Fußball
Etzenricht im Aufwind?

Benjamin König (links) feierte beim 1:0 gegen die DJK Gebenbach ein gelungenes 90-Minuten-Debüt im Trikot des SV Etzenricht. In Kareth will der Neuzugang an diese Leistung anknüpfen. Bild: war
Sport
Weiden in der Oberpfalz
05.08.2016
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In der Fußball-Landesliga Mitte scheint alles möglich zu sein, wie der letzte Spieltag während der Woche gezeigt hat: Jeder kann gegen jeden gewinnen.

Der TSV Waldkirchen fegte den Tabellenzweiten SV Hutthurm vom Platz, der SV Etzenricht kämpfte den Tabellenführer DJK Gebenbach nieder. Nach dessen Niederlage steht jetzt der ASV Cham an der Tabellenspitze. Die Chamer bezwangen den SV Donaustauf im Top-Spiel mit 2:0.

Beim ASV Burglengenfeld ist nach dem Auftakt mit zwei 2:0-Siegen Ernüchterung eingekehrt. Dem Traumstart ließ das ASV-Team eine klare Niederlage und zwei Unentschieden folgen. Für den Gegner am Samstag, die SpVgg Osterhofen, lief die Saison bisher ähnlich. Nach zwei Siegen zu Beginn verlor man dreimal in Folge.

Aufsteiger Neukirchen gastiert am sechsten Spieltag in Gebenbach. Dessen Sieg in Osterhofen zeigt den Gebenbachern, dass sie den Tabellen-15. nicht unterschätzen dürfen. Zumal die DJK unter der Woche selbst bei einem Liga-Kellerkind, dem SV Etzenricht, verlor. Trotz der ersten Saisonniederlage und dem Verlust der Ligaführung können die Gebenbacher mit dem Auftakt zufrieden sein.

Dasselbe gilt für den SV Sorghof. Gegen den 1. FC Bad Kötzting setzte es zwar die erste Heimniederlage, aber mit neun Punkten steht der Aufsteiger nach fünf Spielen blendend da. Am Samstag steht eine schwere Reise an: Die Sorghofer spielen in Hutthurm, dafür müssen sie über 200 Kilometer reisen - einfach.

Der SV Etzenricht steht zwar nach dem 1:0-Derbysieg gegen die DJK Gebenbach noch immer auf dem 16. Platz, aber der Abstand zum Mittelfeld hat sich deutlich verkleinert. Gegen die Gebenbacher überzeugten die Etzenrichter mit leidenschaftlichen Kampf. Den sollten die Männer von Michael Rösch auch am Sonntag auf den Höhen des TSV Kareth-Lappersdorf zeigen.

Miserabel ist der SC Ettmannsdorf gestartet. Die Schwandorfer haben alle fünf Spiele verloren. Zuletzt wurde die Truppe von Timo Studtrucker mit 0:5 vom SV Fortuna Regensburg abgewatscht. Am Sonntag im Heimspiel gegen die SpVgg Ruhmannsfelden gilt: Endlich punkten.
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