Fußball
Favoriten setzen sich durch

Philipp Materne schoss den SV Kulmain mit 1:0 in Führung. Bild: af
Sport
Weiden in der Oberpfalz
28.11.2016
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Trotz schlechter Platzverhältnisse leisteten sich die Spitzenteams der Kreisliga Nord in ihren Nachholspielen am Sonntag keinen Ausrutscher. Tabellenführer SV Kulmain (1./39) blieb beim FC Tremmersdorf (9./17) lange Zeit ohne Torerfolg, ehe Philipp Materne und Manuel Griener in den letzten 20 Minuten doch noch einen 2:0-Sieg sicherstellten. Mit dem selben Ergebnis behielt die SpVgg SV Weiden II (3./32) beim SVSW Kemnath (7./21) die Oberhand.

SVSW Kemnath 0:2 (0:1) SpVgg SV Weiden II

Tore: 0:1 (12.) Philipp Götz, 0:2 (73.) Moritz Zeitler - SR: Patrick Rossow (TSV Obernsees) - Zuschauer: 75 - Gelb-Rot: (78.) Florian Knodt

(af) Einen unterm Strich verdienten Dreier fuhren die Weidener Youngster in Kemnath ein. Eine prima Vorarbeit von Patryk Bytomski schloss Philipp Götz zur frühen Führung ab. Danach hätte die Bayernliga-Reserve das Ergebnis vor allem durch Josef Rodler mehrmals erhöhen können. Nach einer halben Stunde wurde der Gastgeber stärker, aber SpVgg-SV-Keeper Michal Dufekt war ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Nach dem Wechsel war eindeutig der Gast am Drücker. Die Weidener erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten und verbuchten zwei Pfostenschüsse, während Kemnath nur noch einmal gefährlich vor dem Gästegehäuse aufkreuzte. Moritz Zeitler sorgte mit einem Freistoßtor gut eine Viertelstunde vor Schluss für die Entscheidung.

FC Tremmersdorf 0:2 (0:0) SV Kulmain

Tore: 0:1 (71.) Philipp Materne, 0:2 (89.) Manuel Griener - SR: Thomas Schnaubelt - Zuschauer: 1 50

(rli) In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gab es nur wenige Aufreger. Nach 25 Minuten parierte FC-Keeper Arnold einen Freistoß von C. Dumler sehenswert, im Nachsetzen kam Dollhopf zu spät. In der 40. Minute foulte der bereits umspielte SVK-Keeper Reger, den allein auf ihn zulaufenden Dittner. Der Schiedsrichter entschied zur Verwunderung aller nur auf Gelb. Eine falsche Entscheidung, die den Spielverlauf nachhaltig beeinflusste.

Auch in Halbzeit zwei agierte die Heimelf mutig. Einzig die Abschlüsse blieben oft von harmloser Natur. 20 Minuten vor dem Ende platzierte Materne aus halbrechter Position den Ball sehenswert in die linke obere Ecke. Der FC mühte sich bis zum Ende, blieb aber zu harmlos oder scheiterte am häufigen Abseitspfiff. Griener machte kurz vor dem Ende abgebrüht per Flachschuss aus 13 Metern den zweiten Gästetreffer. Ein Remis wäre gerecht und durchaus möglich gewesen.
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