Fußball
Gleich volles Programm

Den ersten Saisonsieg brachte der SV Grafenwöhr mit dem 3:0 beim SVSW Kemnath mit nach Hause. Im Bild kommt der Grafenwöhrer Max Dippl gegen die SVSW-Spieler Benjamin Schmid (links) und Kevin Kastl zum Schuss. Das Rückspiel am Sonntag steht unter brutalem Siegzwang beider Teams. Bild: G. Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
11.03.2016
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Im August besiegte die SpVgg Pfreimd den 1. FC Schwarzenfeld mit 2:0. Hier eine Szene mit den Schwarzenfeldern Christoph Bässler (links) und Marco Griebl (rechts) gegen den Pfreimder Maximilian Schreyer (Mitte). Am Samstag kommt es zum Rückspiel in Schwarzenfeld. Bild: Eger

Es gibt noch viel zu tun in der Bezirksliga Nord. Zwölf Spiele muss noch jeder der 16 Vereine bis am 21. Mai absolvieren. Nach fast genau vier Monaten Auszeit geht es deshalb am Wochenende wieder in die Vollen.

/Schwandorf. Der 20. Spieltag, der ursprünglich für das letzte November-Wochenende terminiert war, wird nachgeholt, ehe die 19. Runde am Ostermontag (28. März) angepfiffen wird. Damit sollten die Nachholspiele abgearbeitet sein. Wenn nicht noch neue dazukommen!

Und so müssen alle Mannschaften gleich beweisen, wie gut sie über den Winter gekommen sind. Das gilt für die Spitze ebenso wie für den Tabellenkeller. Und bei den acht Paarungen haben es einige in sich. Das souverän führende Spitzenduo FC Amberg II (44 Punkte) und SV Sorghof (42) trifft auf Gastgeber, die es den Favoriten zeigen wollen. Das gilt vor allem für die Amberger, die beim SV Schwarzhofen auf den Drittplatzierten treffen. Für die Gastgeber zählt nur ein Dreier, wenn sie weiter vom Aufstieg träumen wollen. Im letzten Jahr hieß es 4:2 für den SV. Geschenkt bekommen auch die Sorghofer beim SV Hahnbach (11./21) nichts, denn die Hausherren strampeln selbst, um aus der Gefahrenzone zu entkommen.

Dort gibt es ein Derby, das es in sich hat. Denn wenn der bisher arg enttäuschende SV Grafenwöhr (14./14) nicht endlich seinen zweiten Heimsieg einbringen kann, geht es direkt Richtung Kreisliga. Hoffnungsträger ist der neue Trainer Stephan Richter, der nicht nur die Wende schaffen soll, sondern unter dessen Regie endlich die Heimschwäche abgelegt werden muss. Aber genauso dick hängt Gast SVSW Kemnath (13./16) im Abstiegsblock fest. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, muss der SV Kulmain (15./11) absteigen. Es sei denn, dem Team von Trainer Oliver Drechsler gelingt eine Erfolgsserie. Der Beginn müsste auf eigenem Platz aber schon gegen die DJK Ensdorf (4./33) gemacht werden.

Für ein weiteres Nachbarduell, das viele Zuschauer anlockt, ist der FC Schwarzenfeld (7./31) Ausrichter. Gast SpVgg Pfreimd (6./32) behielt im Hinspiel mit 2:0 die Punkte. In der vergangenen Saison gab es bei jeweiligen Unentschieden (1:1) keine Sieger. Neuling TSV Detag Wernberg (10./22) hat sich bisher recht erfolgreich durchgeschlagen. Mit dem vierten Heimerfolg wäre zuerst Gegner und Konkurrent SV Freudenberg auf Distanz gehalten.

Obwohl die SpVgg Vohenstrauß (8./24) im Mittelfeld etabliert ist, darf sie sich noch lange nicht ausruhen. Einige Zähler sind schon noch nötig, um genügend Abstand nach hinten aufzubauen. Da kommt mit Absteiger FV Vilseck (5./33) aber ein Gegner, der mit allen Wassern gewaschen ist. Eine undankbare Aufgabe kommt auf den SC Katzdorf (9./23) zu, der nicht weiß, wie sich die Verstärkung beim angeschlagenen Schlusslicht SC Luhe-Wildenau auswirkt.

Samstag, 12. März, 15 Uhr: TSV Detag Wernberg - SV Freudenberg (Vorrunde 4:2), 1. FC Schwarzenfeld - SpVgg Pfreimd (0:2); 16 Uhr: SV Kulmain - DJK Ensdorf (0:4); Sonntag, 13. März, 15 Uhr: SV Hahnbach - SV Sorghof (0:3), SV Grafenwöhr - SVSW Kemnath (3:0), SV Schwarzhofen - FC Amberg II (2:3), SC Katzdorf - SC Luhe-Wildenau (0:1); SpVgg Vohenstrauß - FV Vilseck (0:1).
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