Fußball Kreisliga Nord Amberg/Weiden
"Der Fundus gibt das her"

"Wir wollen auch den Spielern, die bei uns ausgebildet worden sind und den Verein verlassen haben, zeigen, dass wir seriös und ehrlich arbeiten und ihnen damit ihre SpVgg wieder schmackhaft machen." Zitat: Sportvorstand Philipp Kaufmann
Sport
Weiden in der Oberpfalz
29.07.2016
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"Es wird eine junge Mannschaft an jedem Spieltag antreten." Kurz vor dem Saisonstart hat Philipp Kaufmann noch einmal nachdrücklich unterstrichen, dass die SpVgg SV Weiden II die Spielzeit 2016/17 in der Kreisliga Nord ohne Wenn und Aber durchziehen wird. Der Komplett-Weggang des letztjährigen Kreisliga-Teams ist am Weidener Wasserwerk längst kein Thema mehr.

"Es wird ganz normal laufen", teilte der Sportvorstand mit. "Die Trainer werden jede Woche einen Kader zusammenstellen, der dann spielen wird." Ähnlich wie in der ersten Mannschaft sollen auf diese Weise "junge, hungrige Talente" an den Seniorenbereich herangeführt werden: "Der Fundus an Spielern im Verein gibt das her."

Tatsächlich verfügen die Schwarz-Blauen laut NLZ-Jugendkoordinator Rainer Fachtan über 25 Aktive in den Jahrgängen 1998 und 1999. Sie alle stehen im Kader für die A-Junioren Landesliga Süd. Die älteren Jugendlichen, also der Jahrgang 1998, sind auch für Seniorenteams spielberechtigt und bilden damit zusätzlich den Grundstock für das Kreisliga-Aufgebot. Hinzu kommen jene Akteure, die im Bayernliga-Kader keine Einsatzzeit hatten und Spielpraxis benötigen. Wer an den einzelnen Spieltagen in der Kreisliga aufläuft, soll immer flexibel und nach Bedarf entschieden werden.

"Tomas Galasek als Cheftrainer und Martin Schuster als A-Juniorentrainer werden eng zusammenarbeiten und die nötigen Absprachen treffen", erklärt Fachtan. Eingebunden sind auch Hans Pausch auf der Organisationsebene und Fachtan selbst. "Ich werde bei den meisten Kreisliga-Spielen auf der Bank sitzen", sagt der Jugendkoordinator. Von der vereinbarten Lösung verspricht sich Fachtan Impulse für die sportliche Weiterentwicklung der SpVgg-SV-Talente: "Wir haben technisch starke Jugendliche. Der Einsatz bei den Senioren wird sie auch im Zweikampfverhalten weiterbringen."

Auch Kaufmann glaubt an das Gelingen der Konstruktion. Er hofft auf einen Nebeneffekt. Es gebe "viele SpVgg-ausgebildete Spieler, die leider nicht mehr am Wasserwerk spielen, weil die Rahmenbedingungen nicht gut waren", weiß Kaufmann. "Wir wollen auch den Spielern, die bei uns ausgebildet worden sind und den Verein verlassen haben, zeigen, dass wir seriös und ehrlich arbeiten und ihnen damit ihre SpVgg wieder schmackhaft machen."

Wir wollen auch den Spielern, die bei uns ausgebildet worden sind und den Verein verlassen haben, zeigen, dass wir seriös und ehrlich arbeiten und ihnen damit ihre SpVgg wieder schmackhaft machen.Sportvorstand Philipp Kaufmann
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