Fußball Kreisliga Weiden Nord
Keine Tore in Plößberg

Für dieses Foul an Turan Bafra sah der Plößberger Stefan Mois (rechts) die Gelbe Karte. Eine Viertelstunde später musste der Abwehrspieler nach einem weiteren Foul mit der Ampelkarte vom Platz. Das Gipfeltreffen der Kreisliga Weiden Nord zwischen dem Tabellenzweiten SV Plößberg und Spitzenreiter SpVgg Schirmitz endete torlos. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
09.05.2016
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Die Meisterschaft in der Kreisliga Nord wird wohl erst am letzten Spieltag entschieden. Im Spitzenspiel trennten sich der SV Plößberg (2./47) und die SpVgg Schirmitz (1./49) torlos. Mit dem TSV Erbendorf (3./46) und FC Weiden-Ost (4./44) haben noch zwei weitere Mannschaften Chancen auf zumindest die Relegation.

Für die Plößberger bedeutete das torlose Remis letztlich einen Punktgewinn. Zum einen verschossen die Gäste einen Foulelfmeter, zum anderen waren in der Schlussphase nach Platzverweisen nur noch neun SVP-Spieler auf dem Platz. Nichts anbrennen ließ der TSV Erbendorf beim 5:2 über die DJK Irchenrieth (12./20).

SV Plößberg 0:0 SpVgg Schirmitz

SR: Alexander Schmid (Wunsiedel) - Zuschauer: 200 - Rot: (55.) Dimitri Lalenko (Plößberg) Nachtreten - Gelb-Rot: (76.) Stefan Mois (Plößberg), (85.) Jakob Lukas (Schirmitz) - Besonderes Vorkommnis: (40.) Torwart Marco Zeus (Plößberg) hält Foulelfmeter von Turan Bafra

Der Gastgeber zeigte eine gute kämpferische Leistung, obwohl er fast die komplette zweite Hälfte in Unterzahl spielte. Nach den Platzverweisen gegen Lalenko (Rot) und Mois (Gelb-Rot) waren die Gäste mit zwei Mann mehr nicht in der Lage, einen Treffer zu erzielen. Im ersten Abschnitt spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab, Torchancen waren Mangelware. Lediglich ein Freistoß von Dimitri Lalenko strich knapp über das Gästegehäuse. Fünf Minuten vor der Pause entschied der Unparteiische nach einem Zweikampf zu Unrecht auf Strafstoß für die Gäste. Torhüter Marco Zeus wehrte den Elfmeter von Turan Bafra ab und reagierte auch beim Nachschuss glänzend. In der 55. Minute handelte sich Lalenko wegen Nachtretens die Rote Karte ein. Selbst in Unterzahl versuchten die Gastgeber Druck zu machen. Als eine Viertelstunde vor Schluss Stefan Mois nach einem harmlosen Zweikampf Gelb-Rot sah, musste man das Schlimmste befürchten. Doch durch eine starke kämpferische Leistung brachten die Gastgeber das Remis über die Zeit.
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