Fußball Landesliga Mitte
Aufholjagd in der Rückrunde

Die Etzenrichter um Uli Herrmann (rechts) und Jonas Walberer (links) zeigten zuletzt, was in ihnen steckt. Gegen die SpVgg Ruhmannsfelden müssen sich die Rösch-Schützlinge, wie gegen den SV Fortuna Regensburg (Szene), auf Schwerstarbeit einstellen. Bild: war
Sport
Weiden in der Oberpfalz
28.10.2016
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Kommen der SV Etzenricht und der SC Ettmannsdorf endlich in Fahrt? Bei beiden Teams zeigt die Formkurve zum Ende der Hinrunde deutlich nach oben.

Die Rückrunde der Landesliga Mitte beginnt mit dem Letzten: Der SV Sorghof muss bereits am Freitag ran. Beim TSV Kareth-Lappersdorf sind für den Aufsteiger Punkte dringend notwendig, um den Kontakt zu den Relegationsplätzen, geschweige denn den Nichtabstiegsplätzen, nicht zu groß werden zu lassen.

Nach dem elften Spiel ohne Sieg in Folge ist der SVS ganz unten angekommen. Das spiegelt sich auch im Torverhältnis wider: Der Aufsteiger hat die wenigsten Tore geschossen und die zweitmeisten zugelassen. In der Hinrunde siegte der SV gegen den TSV mit 1:0 - aber da trieb die Aufstiegseuphorie die Spieler von Thorsten Baierlein wohl noch zu Höchstleistungen.

Euphorie herrscht in Gebenbach auch zum Ende der Hinrunde. Mit dem Arbeitssieg gegen die Sorghofer baute die DJK ihre Serie auf beeindruckende elf Spiele ohne Niederlage aus. Mit acht Punkten Vorsprung auf den Zweiten scheint die Maloku-Truppe unaufhaltsam Richtung Bayernliga zu marschieren. Am Samstag erwartet die DJK Gebenbach den SV Fortuna Regensburg, den das Team um Top-Torjäger Martin Kopac im Hinspiel 4:1 niederrang. Es treffen die zwei torgefährlichsten Teams der Liga aufeinander. Der Auftakt des SV Etzenricht beim 1:1 gegen die SpVgg Ruhmannsfelden war in Ordnung, wie Trainer Michael Rösch damals sagte. Von der ersten Saisonhälfte des SVE kann man das nicht behaupten. Zuletzt haben sich die Etzenrichter wieder gefangen und sich auf einen Nichtabstiegsplatz gekämpft.

Jetzt geht es zum zweiten Mal gegen die SpVgg, die mit vier Punkten weniger auf dem vorletzten Platz feststeckt. Einen Rang vor Ruhmannsfelden steht der SC Ettmannsdorf, der nach sechs Spieltagen den letzten Platz wieder verlassen hat.

Mit einem Sieg gegen Osterhofen könnte die Mannschaft von Timo Studtrucker weiter Boden gut machen, um dort anzukommen, wo man sich in Schwandorf selbst sieht: Mindestens im Mittelfeld der Liga. Nach dem kräftezehrenden Jahr in der Bayernliga waren die Verantwortlichen beim ASV Burglengenfeld vor der Saison vorsichtig. Matthias Bösl wollte sein Team nicht "unnötig unter Druck" setzen, indem er die ersten drei Plätze ausdrücklich nicht als Saisonziel ausgegeben hatte. Die Taktik ist aufgegangen: Nach einem holprigen ersten Saisonviertel hat sich der ASV im Lauf der Hinrunde stabilisiert und ist jetzt als Tabellendritter mittendrin im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz. Zu Beginn der Rückrunde reisen die Burglengenfelder zum FC Sturm Hauzenberg, der sich im Niemandsland der Tabelle befindet.

Landesliga Mitte

18. Spieltag

Kareth - Sorghof Fr. 19.00

Etzenricht - Ruhmannsfelden Sa. 14.00

Gebenbach - Regensburg Sa. 14.00

Donaustauf - Waldkirchen Sa. 14.00

Hauzenberg - Burglengenfeld Sa. 14.00

Bad Kötzting - Seebach Sa. 14.00

Bad Abbach - Cham Sa. 14.00

Hutthurm - Neukirchen Sa. 16.00

Ettmannsdorf - Osterhofen So. 14.00



1. DJK Gebenbach 17 36:13 39

2. TSV Bad Abbach 17 31:22 31



3. ASV Burglengenfeld 17 35:15 29

4. 1. FC Bad Kötzting 17 29:15 29

5. SV Donaustauf 16 26:17 28

6. SV Fortuna Regensburg 17 40:36 27

7. ASV Cham 17 33:30 26

8. TSV Waldkirchen 17 29:29 24

9. FC Sturm Hauzenberg 16 21:23 23

10. SV Neukirchen b.Hl. Blut 16 30:30 22

11. TSV Kareth-Lappersdorf 17 21:28 22

12. TSV Seebach 16 27:25 21

13. SV Etzenricht 17 25:33 18



14. SpVgg Osterhofen 17 18:28 18

15. SV Hutthurm 17 25:40 18

16. SC Ettmannsdorf 17 19:29 16

17. SpVgg Ruhmannsfelden 17 17:27 14

18. SV Sorghof 17 15:37 14
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