Fußball Landesliga Mitte
Kracher im Tabellenkeller

Sport
Weiden in der Oberpfalz
26.08.2016
18
0

Neuer Tabellenführer, neues Schlusslicht nach dem achten Spieltag in der Landesliga Mitte: Die DJK Gebenbach sprang durch den 2:1-Sieg beim SV Donaustauf vom vierten Platz an die Spitze, der SV Etzenricht rutschte auf den letzten Platz ab. Der entthronte Tabellenführer ASV Cham kassierte beim 1. FC Bad Kötzting eine 0:3-Pleite. Der ist damit jetzt Zweiter vor dem ASV Cham - alle drei Teams haben 16 Punkte. Auch dahinter geht's eng zu, die halbe Liga schnuppert an der Spitze: Selbst der Tabellenachte SV Hutthurm liegt nur drei Punkte hinter der DJK Gebenbach.

Nach den vermeidbaren Niederlagen gegen den SV Etzenricht und den TSV Kareth-Lappersdorf zeigten die Jungs von Trainer Faruk Maloku gegen die Mannschaft von Klaus Augenthaler wieder, was sie drauf haben. Trotz sieben fehlender Spieler, aber mit Neuzugang Oliver Gorgiev kämpften die Gebenbacher den vermeintlichen Ligafavoriten nieder. Der Einsatz wurde mit der erneuten Übernahme der Tabellenspitze belohnt. Am Samstag, 27. August, empfängt die DJK den Tabellendreizehnten FC Sturm Hauzenberg. Ein erneuter Stolperstein? Denn bisher ließen die Gebenbacher immer dann federn, wenn es gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte ging.

Ganz unten steht jetzt der SV Etzenricht. Das 0:2 in Hauzenberg ist die dritte Niederlage in Folge für den SVE. Auch die Zahlen dazu sind deprimierend: Nur ein Tor haben die Etzenrichter in den letzten drei Spielen erzielt, aber acht Treffer kassiert. Am neunten Spieltag erwartet die Truppe von Michael Rösch den SC Ettmannsdorf zu einem wegweisenden Spiel. Der SCE verließ durch den 2:1-Sieg gegen den TSV Bad Abbach den letzten Tabellenplatz.

Die Ettmannsdorfer kommen in Schwung, seit drei Spielen ist die Mannschaft von Timo Studtrucker unbesiegt (Zwei Siege, ein Unentschieden). Dabei musste der SC nur ein Gegentor schlucken, feierte aber sechs eigene Treffer. Beim späten Sieg gegen das Top-Team aus Bad Abbach überzeugten die Schwandorfer vor allem durch Kampf und Einsatz. Mit einem Sieg im Kellerduell beim SV Etzenricht könnte der SC Ettmannsdorf zum ersten Mal in der Saison auf einen Nichtabstiegsplatz springen. Für die Etzenrichter Gastgeber gilt nach der Hauzenberg-Pleite, nicht den nächsten direkten Konkurrenten entfliehen zu lassen.

Beim SV Sorghof steht nach dem 0:0 in Osterhofen wieder die Null, bereits zum fünften Mal in der Spielzeit. Damit haben die Sorghofer mit nur acht Gegentreffern mit der DJK Gebenbach die zweitbeste Hintermannschaft der Liga nach Bad Kötzting (5 Gegentore). Das Problem aber ist: Auch vorne stand die Null, bereits zum dritten Mal in der Saison. Allerdings plagen dem SVS große Personalsorgen, die Mannschaft war in Osterhofen stark umgekrempelt worden. Mit welcher Elf die Sorghofer am Sonntag, 28. August, gegen den ASV Burglengenfeld auflaufen werden, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden.

Beim Gegner ASV Burglengenfeld sieht die Lage ähnlich aus: "Es geht die ganze Woche nur darum, irgendwie elf Spieler auf den Platz zu bringen", sagte ASV-Trainer Matthias Bösl nach dem Spiel gegen den TSV Waldkirchen. Durch die 1:3-Niederlage sind die Burglengenfelder auf den elften Platz abgerutscht. Mit einem Sieg in Sorghof würde der ASV den Aufsteiger überholen und könnte einen Satz in der Tabelle nach vorne machen. Bei einer Pleite müsste man erst einmal nach hinten blicken.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.