Fußball
Munterer Platz-Wechsel

Marco Lingl (rechts) will am Wochenende wieder angreifen. In der Bezirksliga Nord geht es für den Aufsteiger SpVgg Schirmitz zum Tabellenersten und Mit-Aufsteiger nach Raigering, der zuletzt gegen Schwarzenfeld verloren hat. Die Chancen für die Schirmitzer stehen nicht schlecht. Bild: G. Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
08.09.2016
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In der Bezirksliga Nord geht es momentan nur im Mittelfeld rund. Im Wernberger Derby geht es um die Nummer eins im Markt. Schirmitz muss gegen den erfolgreichen Mit-Aufsteiger aus Raigering ran, dem Platz eins natürlich bestens gefällt.

Der achte Spieltag in der Bezirksliga Nord brachte sowohl im Tabellenkeller als auch an der Spitze keinerlei Veränderung. Die ersten sechs und die letzten vier Vereine bleiben auf ihrem Platz. Lediglich im Mittelfeld probten die Bezirksligisten ein munteres "Plätzchen-wechsel-Dich-Spiel". Der Aufsteiger SV Raigering (1./19) verteidigt noch immer seine Tabellenführung vor der SpVgg Pfreimd (2./18), bekommt es jetzt aber mit einem weiteren Aufsteiger, der SpVgg Schirmitz (8./12), zu tun. Die marschiert seit dem fünften Spieltag ebenfalls konsequent nach oben, gewann zuletzt gegen den Tabellenzweiten Pfreimd und darf von den Raigeringern nicht unterschätzt werden. Vor allem, nachdem der Spitzenreiter am vergangenen Spieltag gegen den 1. FC Schwarzenfeld verloren hat.

Schlusslicht Tännesberg (16./1) konnte auch daheim gegen die zuletzt nicht überzeugende DJK Ensdorf (9./12) keine Punkte holen und wartet immer noch auf den ersten Erfolg. Die Ensdorfer empfangen nach dem 4:1-Sieg gegen Tännesberg, bei dem durchaus noch mehr Tore drin gewesen wären, die SpVgg Vohenstrauß (14./4). Die Spielvereinigung ist derzeit ein ebenso schwacher Gegner wie Tännesberg. Für die Elf von Trainer Christof Schwendner dürfte ein Dreier zu machen sein.

Das Hammer-Spiel


Der 1. FC Schwarzenfeld (3./18) liegt nach seinem eher durchwachsenen Saisonstart seit drei Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz, zuletzt feierte er einen 3:1-Sieg gegen den Tabellenersten. Am Sonntag geht es gegen die Sportvereinigung Grafenwöhr (12./11), die nach dem anfänglichen Aufwärtstrend nun zurück auf Tabellenplatz zwölf gefallen ist. Die SV kam über ein Unentschieden beim TuS 1924 Kastl (13./7) nicht hinaus. Der spielt am Sonntag beim Tabellenletzten TSV Tännesberg, der sich beim ebenso schwachen TuS die bisher meisten Hoffnungen auf Punkte machen kann. Das Hammer-Spiel am Wochenende ist das Wernberger Derby. Der FC (6./13), für den es die letzten Spieltage nur bergab ging in der Tabelle, hat den TSV Detag (4./16) am Kirchweih-Freitag zu Gast. Die Detag hat im direkten Vergleich die besseren Siegchancen. Die beiden letzten Derbys in der Kreisliga West gingen auf das Konto der Luff-Elf. In der Bezirksliga trafen die Wernberger zuletzt 2006/07 aufeinander, ein Remis und ein Sieg für die Detag sprangen dabei heraus.

Den SV Hahnbach (11./12) und den SC Katzdorf (7./13) trennt zwar nur ein Punkt, aber gleich vier Plätze. Mit einem Sieg könnte der SV Richtung oberes Mittelfeld durchstarten, die Katzdorfer den Anschluss an die oberen Ränge nicht verlieren. Der SV Schwarzhofen (5./16) reist zu den Pfreimdern, die sich im Kreisfinale den Schwarzhofenern geschlagen geben mussten. Da ist wohl Revanche angesagt.
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